Audi-Rückruf: Blockade der Kühlmittelpumpe
Seit Ende März holen die Ingolstädter weltweit 1,16 Millionen A4, A5, Q5 und A6 mit dem Zwei-Liter-TFSI-Motor für ein Softwareupdate in die Vertragswerkstätten.

Im Rahmen der Aktion „19M1“ ruft Audi seit Ende März in Deutschland etwa 10.000 Einheiten des A4, A5, Q5 sowie A6 mit dem Zwei-Liter-TFSI-Motor zurück. „Die Zusatzkühlmittelpumpe kann durch Fremdpartikel im Kühlmittel blockiert werden. Eine blockierte Zusatzkühlmittelpumpe kann überhitzen“, begründete ein Sprecher der Marke auf Anfrage den Rückruf. Es drohen Sengschäden im Motorraum.
Bei den Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum Anfang 2011 bis Ende 2016 wird ein Software-Update des Motorsteuergerätes durchgeführt, „um die Ansteuerung und die Diagnose der Zusatzkühlmittelpumpe anzupassen“, wie der Sprecher erklärte. Hierfür müssten die Halter rund 30 Minuten einplanen. Das Fahrzeug könne bis zur Durchführung weiter genutzt werden, hieß es weiter.
Weltweit sind von dem Rückruf laut Audi etwa 1,16 Millionen Fahrzeuge betroffen. Hinweise über Personenschäden aufgrund des Problems sind dem Hersteller nach eigenem Bekunden keine bekannt.
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