Augmented Reality: Der Mercedes erscheint im Wohnzimmer
Bei Ikea können Kunden schon seit Jahren ihre Wohnungen virtuell mit neuen Möbeln bestücken, um zu sehen, ob sie passen würden. Jetzt haben auch Mercedes-Benz-Kunden die Option, ihre neuen Fahrzeuge mittels virtueller Technik vorab zu begutachten.
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Mercedes-Benz Deutschland baut an der digitale Transformation seines Vertriebs weiter. Zur Markteinführung der neuen A-Klasse startet Daimler eine App für Augmented Reality (AR) namens „Mercedes cAR“. Damit können sich Kunden und Interessenten ihr Wunschfahrzeug auf dem Smartphone oder Tablet individuell konfigurieren und sowohl von außen als auch von innen dreidimensional anzeigen lassen. Der Clou: Dank Umgebungsscan lässt sich das Wunschfahrzeug virtuell in jede beliebige Umgebung beamen.
Eine vergleichbare Technik gibt es schon seit Jahren in der Einrichtungsbranche. So können Ikea-Kunden längst ihre künftigen Möbelstücke mithilfe des Katalogs und einer AR-App in ihre reale Umgebung integrieren. Ein Highlight bei Daimler ist die hochauflösende Darstellung sämtlicher Bauteile der Fahrzeuge. So werden beispielsweise die Porung der Stoffe und Materialien realistisch wiedergegeben. Die App nutzt dafür die neuste Apple AR-Kit-Technologie.
VR-Brillen in ausgewählten Niederlassungen
Dank Virtual Reality (VR) erhält auch der Besuch im Autohaus eine neue Dimension. Wie der Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in einer Pressemitteilung schreibt, können Interessenten mit einer VR-Brille ihr Wunschfahrzeug in allen möglichen Konfigurationen in Echtzeit erleben. Bislang war dies bereits im Kundencenter in Bremen sowie im Mercedes-me-Store in Hamburg möglich. Ab sofort stellt Daimler diese Technologie auch in ausgewählten Niederlassungen zur Verfügung. Nutzer können damit in der neuen A-Klasse Platz nehmen und sich das Fahrzeug mittels 3D-Technologie in allen möglichen Konfigurationen darstellen lassen sowie via Datenbrille virtuell erleben.
Wie bei einem Online-Konfigurator stehen dabei sämtliche Möglichkeiten der Fahrzeugkonfiguration zur Verfügung. So kann beispielsweise die Farbe der Innenausstattung des Fahrzeugs in allen Varianten dargestellt oder das einfarbige Leder virtuell gegen zweifarbige Kombinationen getauscht werden. Während der Konfiguration kann der Kunde in Sekundenbruchteilen seine virtuelle Position wechseln, beispielsweise von den Vordersitzen auf die Rückbank oder von innen nach außen. Er kann in der digitalen Realität zum Beispiel Türen, Kofferraum und Handschuhfach öffnen. So kann er sein Fahrzeug bereits vor der Auslieferung in allen Facetten und Details begutachten. Wie Daimler mitteilte, wird die virtuelle Technologie sukzessive für weitere Baureihen und Märkte folgen.
Die Marke startet die virtuelle Technologie in den sieben deutschen Vertriebsdirektionen. Ziel ist es, mit der Digitalisierung bei Beratung, Verkauf und Service das Markenerlebnis kundenorientierter zu gestalten. „Dank digitaler Technologien wie Augmented und Virtual Reality können unsere Kunden einfach und schnell die Vielfalt unserer Fahrzeuge erkunden“, erklärte Vertriebsvorstand Britta Seeger.
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