Ausbildertagung mit Rekordbeteiligung
Der ZDK hat 250 Ausbilder von überbetrieblichen Bildungsstätten des Handwerks zur Ausbildertagung begrüßt. Neben Informationen zu neuen Lehrgängen gab es Vorträge zu aktuellen Themen im Kfz-Gewerbe.
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Das Thema Aus- und Weiterbildung stößt im Kfz-Gewerbe auf großes Interesse. Das belegt der Rekordbesuch von rund 250 Teilnehmern auf der Ausbildertagung des ZDK in Frankfurt. Der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses, Georg Petersen, und Geschäftsführerin Birgit Behrens konnten rund 250 Ausbilder an überbetrieblichen Bildungsstätten des Handwerks begrüßen.
ZDK-Referent Joachim Syha informierte die Teilnehmer über die neuen überbetrieblichen Lehrgänge im Kfz-Techniker-Handwerk. Änderungen ergeben sich in den Lehrgängen der beruflichen Fachbildung für Kfz-Mechatroniker. Diese sind ab sofort gültig, während für die alten Lehrgänge nur noch bis zum 31.7.2011 Fördergelder gezahlt werden.
Birgit Behrens berichtete über die Entwicklung der Ausbildungsberufe im Kfz-Techniker-Handwerk. Zwei Faktoren sollten hier in Zukunft für Veränderungen sorgen. Zum einen die Elektromobilität, für die sich der ZDK in Sachen Aus- und Weiterbildung gut aufgestellt sieht. Und zum anderen die geänderte Mediennutzung durch die potenziellen neuen Azubis, die neue Impulse in der Nachwuchsgewinnung erfordere.
Das Internet in der Ausbildung
Wie diese neue Form der Mediennutzung im Web 2.0 aussieht, verdeutlichte Holger Puchala von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk den Tagungsteilnehmern. Er lieferte einen kleinen Einblick in die Welt von Youtube, Facebook und Co. Wie sich das Internet auf die praktische Ausbildungsarbeit auswirken kann, zeigte dann der Vortrag von ZDK-Referent Marco Hilger. Er erläuterte, wie eine Online-Gesellenprüfung abläuft.
Das Thema Elektromobilität stand im Mittelpunkt der beiden letzten Referate des Tages: Siegfried Schulz von der Firma Lucas Nülle stellte die Grundlagen dieser Technik vor. Und Werner Steber aus der Abteilung Technik des ZDK ging der Frage nach, welche Mitarbeiter für Arbeiten an Hochvolt-Fahrzeugen qualifiziert sind.
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