Ausbildung: Mit Abi auf der Überholspur

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

Drei Projekte in Süddeutschland ermöglichen es jungen Leuten mit Hochschulreife, sehr schnell die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu absolvieren und im Anschluss den Meistertitel zu erwerben.

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Wer mit dem Abitur in der Tasche eine Ausbildung beginnt, kann in maßgeschneiderten Projekten schneller durchstarten.
Wer mit dem Abitur in der Tasche eine Ausbildung beginnt, kann in maßgeschneiderten Projekten schneller durchstarten.
( © Shutter81 - Fotolia)

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ist eine der anspruchsvollsten im Handwerk. Deswegen dauert sie auch dreieinhalb Jahre. In der Folgezeit können sich motivierte Mitarbeiter dann noch weiterbilden, beispielsweise zum Servicetechniker und zum Meister. Doch manchmal geht es auch schneller: Im Rahmen von drei Projekten in Bayern (vgl. Kasten) und Baden-Württemberg können Bewerber mit (Fach-)Hochschulreife ihre Ausbildung um ein ganzes Jahr verkürzen.

Und als wäre eine solche Turboausbildung noch nicht stressig genug, sind in diese zweieinhalb Jahre gleich schon erste Fortbildungselemente eingebaut. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung geht es dann munter weiter mit der Qualifizierung. Der Lohn der Mühen für alle, die sich für das Abiturientenprogramm an der Heinrich-Lanz-Schule in Mannheim entscheiden: Nach dreieinhalb Jahren im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule haben sie nicht nur den Gesellen-, sondern auch den Meisterbrief in der Tasche.