Auto-Abo-Report 2023 Auto-Abo als Türöffner für Elektromobilität

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Die Zahl der Auto-Abo-Nutzer steigt weiter. Auch der Automobilhandel liebäugelt immer öfter mit diesem Angebot. Doch hat das Auto-Abo tatsächlich das Potenzial, ein „Gamechanger“ werden?

Sternauto bietet seit diesem Jahr Fahrzeuge auch im volldigitalen Abo an und nutzt dafür die White-Label-Lösung von Carve 8.(Bild:  © guteksk7 - stock.adobe.com; Sternauto)
Sternauto bietet seit diesem Jahr Fahrzeuge auch im volldigitalen Abo an und nutzt dafür die White-Label-Lösung von Carve 8.
(Bild: © guteksk7 - stock.adobe.com; Sternauto)

Rund 63.000 Auto-Abo-Verträge wurden 2022 hierzulande abgeschlossen, 30 Prozent mehr als im Vorjahr: Das hat das Duisburger CAR-Center Automotive Research ermittelt. Damit entwickelt sich der Markt zwar durchaus dynamisch. Bis zu der eine Million Auto-Abos, die CAR-Direktor Professor Ferdinand Dudenhöffer bis zum Jahr 2030 prognostiziert hatte, ist der Weg allerdings noch lang.

Beliebt ist diese Form der Mobilität vor allem bei den Jüngeren. Das belegt der Auto-Abo-Report 2023 von Faaren. Der Auto-Abo-Softwareanbieter nimmt den Markt einmal jährlich unter die Lupe. Er analysiert gut 1.000 Buchungen, die entweder über die Faaren-Aboplattform getätigt wurden oder über angeschlossene Händler. Das Ergebnis: Bei einem Privatkundenanteil von 85,5 Prozent waren die Abonnenten im Schnitt 38 Jahre alt. Gut drei Viertel waren männlich. Im Schnitt abonnierten sie die Fahrzeuge für 11,5 Monate. Dabei war die durchschnittliche Aborate im Vergleich zu 2021 im Zuge der gestiegenen Neu- und Gebrauchtwagenpreise massiv um 109 auf 639 Euro gestiegen.