Die großen Autohändler Deutschlands 2023
Auto Ebert: Eins plus eins macht drei
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Mit Ford als weiterer Volumenmarke und unterschiedlichen Nischenangeboten stellt sich Auto Ebert breit auf. Dadurch entstand kein beliebiges Sammelsurium, sondern ein durchdachtes Produkt- und Regionalkonzept.
Wenn Bernd Baldus aus seinem Büro blickt, sieht er einen Hof mit vielen Neu- und Gebrauchtwagen. Grund zur Sorge wegen des gebundenen Kapitals hat der Sprecher der Geschäftsführung nicht: Dass die Ebert-Gruppe mit Sitz in Weinheim an der Bergstraße inzwischen viele Fahrzeuge im Bestand hat und die auch schnell dreht, ist gewollt. Von Bernd Baldus gewollt. Denn als er vor knapp zehn Jahren seine Aufgabe antrat, hatte die Gruppe nur fünf Standorte, verkaufte gerade mal 1.000 Autos im Jahr und stand wirtschaftlich nackt da.
Mit dem Logistikunternehmen Pfenning als neuem Eigner im Rücken stellt Baldus die Gruppe seither breiter auf und sucht regelmäßig nach Zusatzaktivitäten, die sich betriebswirtschaftlich rechnen, die Arbeitsplätze sichern und letztlich für das Gesamthaus einen Mehrwert schaffen. „Eins plus eins macht drei“, ist seine Devise. Sprich: Die Hinzunahme eines neuen Fabrikats soll nicht nur ein paar zusätzliche Stückzahlen bringen, sondern positive Effekte für alle Ebert-Bereiche haben.
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