Auto Sangl: Der Überzeugungstäter

Autor Andreas Wehner

Jürgen Sangl ist mit seinem Autohaus in Landsberg für rund 20 Prozent der deutschlandweiten Bestellungen des Hyundai Ioniq Elektro verantwortlich. Das liegt vor allem an der Begeisterung des Geschäftsführers für die Elektromobilität.

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Jürgen Sangl sieht man seine Begeisterung für den Hyundai Ioniq Elektro an.
Jürgen Sangl sieht man seine Begeisterung für den Hyundai Ioniq Elektro an.
(Bild: Wehner)

Jürgen Sangl hat quasi ständig ein Grinsen im Gesicht. Der Geschäftsführer des Hyundai- und Mitsubishi-Händlers Auto Sangl hat auch allen Grund zur Freude. Aus dem Stand hat sich das Unternehmen aus Landsberg am Lech zum mit Abstand erfolgreichsten Hyundai-Elektroautohändler gemausert. Rund zwei Hyundai Ioniq Elektro pro Tag verkauft Sangl an seine Kunden aus ganz Deutschland. Anfang Mai hatte der Autohausinhaber 270 Kaufverträge für das seit November 2016 erhältliche E-Auto in der Tasche – das sind mehr als 20 Prozent der deutschlandweit bestellten Exemplare. Dabei ist Auto Sangl ein relativ kleines Autohaus: 350 Neuwagen verkaufte das Unternehmen zuletzt pro Jahr. Der Ioniq wird in diesem Jahr dafür sorgen, dass sich der Absatz fast verdoppelt.

Jürgen Sangl leitet das Autohaus zusammen mit seinem Bruder Rainer Sangl. „Der Elektroverrückte von uns beiden bin ich“, sagt Jürgen Sangl. Seine zweite Marke Mitsubishi hatte schon vor ein paar Jahren ein Elektroauto im Programm. Doch damit war bei den Kunden noch nicht viel zu holen. „Das war kein schlechtes Auto, aber es war zu klein, die Reichweite war zu niedrig, und vor allem war es verhältnismäßig teuer“, erzählt Sangl. Dennoch weckte das Auto mit dem sperrigen Namen „i-MiEV“ die Begeisterung für die E-Mobilität in ihm. Seitdem ist er auch in einem großen Onlineforum zur Elektromobilität aktiv. „Gegen den Elektroantrieb sind Verbrenner Steinzeittechnologie“, ist Sangl überzeugt.