Autocheck Mercedes A-Klasse: MBUX, du Fuchs

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Ach ja, ein wenig haben wir dann doch noch auch auf die Fahreindrücke geachtet. Die Vordersitze waren super, bequemer geht es kaum. Mitfahrer hinten dürfen dagegen keine Platzangst haben. Unter der Haube arbeitete in unserem Testwagen ein Vierzylinder-Benziner mit 163 PS und 1.332 Kubikzentimetern Hubraum. Letzterer Wert klingt nicht nur nach bösem Downsizing, es fühlte sich nicht selten auch ganz stark danach an. Immer wieder waren relativ hohe Drehzahlen nötig, um die Leistung des Autos auch auf die Straße zu bringen.

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Gefühlt hatte das 7-Gang-DCT-Getriebe zudem mehrmals Probleme, die richtigen Schaltpunkte zu finden. So nölte der Motor regelmäßig etwas genervt auf. Am besten wusste dennoch der Sport-Modus zu gefallen, in allen anderen Modi fiel die Lenkung doch etwas zu unpräzise aus. Der angegebene Verbrauch von kombiniert 5,5 Litern war so natürlich auch nicht einzuhalten, er lag durchschnittlich rund zwei Liter darüber.

Und der Preis? Eine genaue Auszeichnung lag nicht in unserem Testwagen, über den Konfigurator ließ sich aber relativ genau zusammenstellen, was wir so alles an Bord hatten und was die ganzen Späße so kosten. Vom Grundpreis 30.232 Euro bewegt man sich naturgemäß ziemlich schnell weg, wenn man einige der Neuigkeiten auch wirklich dabei haben will. Wer sich für das Premium-Navigationspaket interessiert und dazu gerne auch noch die erwähnten Augmented-Reality-Funktionen hätte, sollte beispielsweise rund 2.000 Euro extra bereithalten.

Unser Auto mit ziemlich voller Hütte dürfte definitiv bei über 50.000 Euro Gesamtpreis gelegen haben, bei unserer Online-Konfiguration kamen wir auf 52.538,50 Euro. Wer jetzt schluckt, dem sei gesagt: Wir haben noch nicht einmal alles reingepackt. Aber was soll's, Smartphones werden schließlich auch immer teurer.

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