Kundenansprache „Das bisherige Autohaus-Konzept ist schlicht zu monoton“

Von Andreas Grimm 9 min Lesedauer

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In den Schauräumen ist nichts mehr los – der Händler wird nicht mehr wahrgenommen. Das liegt auch an der veralteten Konzeption der Autohäuser, sagen Konstantin von Abercron und Christian Feilmeier – und fordern ein radikales architektonisches Umdenken.

Treffpunkt Autohaus: Damit der Automobilhandel weiter wahrgenommen wird, muss er Publikum anziehen – auch mit Ideen jenseits des Autos und der Mobilität.(Bild:  rpc/Midjourney)
Treffpunkt Autohaus: Damit der Automobilhandel weiter wahrgenommen wird, muss er Publikum anziehen – auch mit Ideen jenseits des Autos und der Mobilität.
(Bild: rpc/Midjourney)

Auf der IAA Mobility im September 2023 haben Sie für Aufsehen gesorgt, weil Sie letztlich dem heutigen Konzept Autohaus wenig Zukunft geben.

Konstantin von Abercron: Nun, als Projektentwickler müssen wir für Immobilien nach vorne denken, damit Konzepte auch in drei bis fünf Jahren und noch länger den künftigen Anforderungen gerecht werden, im Falle des Autohauses also denen der Händler und ihrer Kunden. Fakt ist, dass wir uns in einer sich immer schneller wandelnden Welt mit multidimensionalen Anforderungen und auch Herausforderungen in Sachen Wohnraum, Arbeit und Städtebau befinden. Im Kfz-Handel haben wir Immobilien, die konzeptionell aus einer anderen Zeit stammen – viele Einzelhandelsflächen funktionieren nicht mehr wie ursprünglich angedacht.