Reifenservice
Was Kfz-Betriebe beim Reifenwechsel an Motorrädern beachten müssen
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Da immer mehr Autohäuser sich im Motorradhandel engagieren, sollten sie auch im Service an Zweirädern fit sein. Doch gerade der Reifenwechsel hält einige Stolpersteine bereit.
Beim Auto ist die Demontage der Räder, aber auch das Aufziehen eines Neureifens eine wenig geachtete Tätigkeit, die viele Betriebe gerne jungen Nachwuchskräften überlassen. Beim Motorrad hingegen stellt sich der Reifenwechsel alles andere als simpel dar. Das müssen sich vor allem die Autohändler vergegenwärtigen, die jetzt neu ins Motorradbusiness einsteigen und das Geschäft von der Pike auf selbst aufbauen wollen.
Die Schwierigkeiten beginnen schon beim Radausbau. Viele Motorräder besitzen keinen Mittelständer mehr, sondern nur eine Seitenstütze. Um die Räder zu entlasten, braucht es spezielle Montageständer – und davon jeweils einen für vorn und hinten, samt vielen Adaptern. Es gibt nämlich am Motorrad keine definierten Auflagepunkte wie beim Auto, sondern der Mechatroniker muss bei jedem Bike selbst entscheiden, wie er den Ständer am besten ansetzt. Natürlich ohne irgendwelche Teile zu verkratzen.
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