Markenservice
Jedes zweite Autohaus vermisst Unterstützung der Hersteller
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Im Zeitalter der Elektromobilität müssen Markenbetriebe das Potenzial des vorhandenen Fahrzeugbestands bestmöglich ausschöpfen. »kfz-betrieb« wollte wissen: Fühlen sich Autohäuser dabei von ihren Herstellern unterstützt?
Die Aufmerksamkeit der Autohersteller liegt derzeit auf der Transformation hin zur Elektromobilität sowie bei der Etablierung neuer Vertriebskonzepte. Für das Servicegeschäft scheinen da nur wenig Zeit und Personalkapazität übrig zu bleiben. Dabei ist es für die Vertragspartner ein eminent wichtiges Geschäftsfeld – und es dürfte noch wichtiger werden, wenn künftig dank des Agenturmodells immer weniger Umsatz und Ertrag im Neuwagenverkauf zu erwirtschaften sind. Doch während Neuwagen seitens der OEM auf allen Kanälen beworben werden, herrscht in Sachen Service überwiegend Funkstille. Dabei kaufen Privatkunden nur alle X Jahre ein neues Auto, während sie für Wartungen durchschnittlich einmal jährlich ihr Autohaus kontaktieren (Quelle: DAT-Report).
Im Rahmen seiner Branchenindex-Umfrage hat »kfz-betrieb« markengebundene Autohäuser gefragt, ob sie sich im Servicegeschäft von ihren Herstellern gut unterstützt fühlen. Die Ergebnisse zeigen: Lediglich jeder zweite OEM engagiert sich auf diesem Gebiet. Auf eine günstigere Ersatzteillinie können immerhin 55 Prozent der Befragten zurückgreifen. Kundenbindungsmaßnahmen wie Service-Flatrates oder Anschlussgarantien/Reparaturkostenversicherungen stehen 42 Prozent der Markenpartner zur Verfügung. Und Endkundenwerbung für Servicethemen gibt es bei 46 Prozent, wobei hierunter auch klassische, mäßig aufmerksamkeitsstarke Werbemittel wie Thekenaufsteller, Anschreiben oder Ähnliches fallen.
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