Autohaus Bernds startet mit Ford

Redakteur: Andreas Grimm

In den Abschwung hinein investiert das Autohaus Bernds sechs Millionen Euro in einen neuen Standort. In Oberhausen will das Unternehmen künftig 1.000 Einheiten drehen.

Die Mehrmarken-Autohausgruppe Bernds eröffnet in Oberhausen am kommenden Montag in unmittelbarer Nähe des CentrO-Einkaufszentrums ihr neues Autohaus. Erstmals wird das inhabergeführte Unternehmen am neuen Standort auch Fahrzeuge der Ford Werke vertreiben.

Mit dem sechs Millionen Euro teuren Neubau verlegt Bernds die alte, nur angemietete Filiale in der Bottropper Straße in das verkehrsgünstig angebundene Gewerbegebiet direkt an einer Autobahn-Abfahrt. Der neue und deutlich größere Standort hat nach Angaben von Geschäftsführer Heinrich Bernds eine Verkaufsfläche von 1.800 Quadratmetern und eine Gesamtdimension von 11.400 Quadratmetern. Ziel des Händlers ist es, in drei Jahren am neuen Standort 1.000 Fahrzeuge zu verkaufen.

Ziel sind 3.000 Neuwagen

Derzeit setzt die Autohaus Bernds GmbH etwa 2.600 Neufahrzeuge und 1.800 Gebrauchtwagen um. Ziel sei es, mit dem neuen Standort die Marke von 3.000 Neuwagen zu überspringen. Neben Oberhausen ist das Unternehmen auch in Bocholt, Dinslaken, Duisburg, Moers und Voerde vertreten. Zum Marken-Portfolio der Handelsgruppe gehören Opel/Chevrolet, Renault/Dacia, Chrysler/Jeep/Dodge, Nissan und nun auch Ford. Am neuen Standort werden neben Ford jedoch nur die Marken von GM sowie Renault und Dacia gehandelt.

Die Hereinnahme von Ford in die Oberhausener Filiale begründet Heinrich Bernds mit dem örtlichen Marktpotenzial. Seit zwei Jahren werde das Fabrikat nur von einem kleineren Händler repräsentiert, „da versprechen wir uns Wachstumschancen“. In der alten Filiale haben man Ford mit guten Resultaten vier Monate lang als „Einführungs- und Testphase“ aufgenommen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Hersteller habe gut funktioniert.

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