Neuaufstellung Autohaus Christmann passt Filialstruktur an

Von Jens Rehberg 3 min Lesedauer

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Ein Betriebsbrand und der allgemeine Fachkräftemangel bewegen die Geschäftsleitung des Autohauses Christmann dazu, zwei Filialbetriebe aufzugeben. Die Neuaufstellung stärkt das Unternehmen.

Seit 2013 leitet Markus Stiefenhöfer (im Bild) – gemeinsam mit seinem Schwiegervater Albert Christmann – das pfälzische Autohaus Christmann aus Grünstadt. (Bild:  Anja Benndorf)
Seit 2013 leitet Markus Stiefenhöfer (im Bild) – gemeinsam mit seinem Schwiegervater Albert Christmann – das pfälzische Autohaus Christmann aus Grünstadt.
(Bild: Anja Benndorf)

Das Autohaus Christmann in Grünstadt am Rande des Pfälzerwaldes (Peugeot, Kia, Seat und Cupra) will sich künftig auf das Geschäft am Hauptsitz sowie in einer Filiale im nahegelegenen Worms konzentrieren. Eine weitere Filiale in Worms hat Geschäftsführer Markus Stiefenhöfer bereits im Sommer letzten Jahres infolge eines vorangegangenen Betriebsbrandes endgültig geschlossen. Ein vierter Standort in Ludwigshafen, an dem Christmann Kia vermarktet, soll bis Ende März zumachen.

„Damit stehen wir deutlich stabiler da“, sagte der Autohaus-Chef auf Anfrage. Man wolle die vorhandenen Kräfte bündeln und sich zukunftssicher aufstellen. Denn nicht zuletzt der Fachkräftemangel in der Region habe dies in den letzten Jahren kaum zugelassen. Seit Langem schon habe man lediglich gut zwei Drittel der Stellen in den vier Christmann-Betrieben besetzen können. Und auch das eigene Engagement zur Nachwuchsgewinnung sei immer seltener von Erfolg gekrönt. „Vor fünfzehn Jahren, als ich hier anfing, hatten wir pro Lehrstelle acht bis zehn Interessierte“, sagte Markus Stiefenhöfer vor Kurzem der Zeitung „Die Rheinpfalz“, die zuerst über die Umstrukturierung des Kfz-Betriebs berichtete. „Heute haben wir auf zehn Ausbildungsplätze einen Kandidaten.“