Soziales Engagement Autohaus Durst gewinnt den „Lea“-Mittelstandspreis

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Der „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ ehrt Unternehmen, die sich für Gesellschaft und Gemeinwohl engagieren. In diesem Jahr ist auch ein Kfz-Betrieb unter den Preisträgern.

Thomas Durst mit Teilnehmerinnen seiner Aktion „Vom Krönchen zum Schraubenschlüssel“ vor der Burg Hohenzollern.(Bild:  Autohaus Durst)
Thomas Durst mit Teilnehmerinnen seiner Aktion „Vom Krönchen zum Schraubenschlüssel“ vor der Burg Hohenzollern.
(Bild: Autohaus Durst)

Kleine und mittelständische Unternehmen machen oft nicht viel Aufheben um ihre sogenannten Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR). Das Engagement für die Gesellschaft und das Gemeinwohl ist vielen Unternehmern ganz selbstverständlich ein wichtiges Anliegen, ohne dass sie darüber laut reden würden.

Solche Unternehmen ins Rampenlicht zu stellen und für ihr Engagement auszuzeichnen, ist das Anliegen des „Lea“-Mittelstandspreises, der am 26. Juni in Stuttgart zum 18. Mal vergeben wurde. In der Kategorie bis 150 Mitarbeiter ging das Autohaus Durst aus Ostfildern als Preisträger hervor. Inhaber Thomas Durst hatte sich dafür mit seiner Aktion „Vom Krönchen auf der Burg bis zum Schraubenschlüssel in der Werkstatt“ beworben. Der Mercedes-Benz-Partner lud dafür zwölf Mädchen aus Ostfildern im Alter von 10 bis 13 Jahren, die aus sozial benachteiligten Familien stammen, auf die Burg Hohenzollern ein, um dort fünf Tage lang wie eine Prinzessin zu residieren. Mit der Stadt Ostfildern und der Kira-Stiftung von Sophie Prinzessin von Preußen als Kooperationspartner standen neben Freizeitaktivitäten auch Gespräche über die berufliche Zukunft der Mädchen auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen hatten im Anschluss die Chance auf ein Praktikum im Autohaus.

Thomas Durst organisiert schon seit Jahren ähnliche Aktionen in Zusammenarbeit mit kommunalen oder gemeinnützige Einrichtungen. In dem von seiner Seite mit viel Aufwand bei der Bewerbung errungenen Preis sieht er nicht nur eine Auszeichnung für sich und seinen Betrieb, sondern auch einen Anreiz für andere Kfz-Unternehmen, sich an ähnlichen Aktionen zu beteiligen.

Der „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ ist bundesweit der teilnehmerstärkste Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet. Der undotierte Preis steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung“ (Lea) und wird von der Caritas, der Diakonie und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere mittelständischen Unternehmen zeigen in diesem Jahr mit ihren vielen kreativen Projekten erneut, in welchem Maße sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen. All diese Unternehmen verdienen unsere besondere Anerkennung, denn sie stärken durch ihr Handeln das Gemeinwohl und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung.“

„Wir stellen immer wieder fest, dass viele Unternehmen sozial sind, darüber aber Stillschweigen bewahren, weil sie ihr Engagement für selbstverständlich halten“, ergänzte André Peters, Vorstand des Diakonischen Werks Baden im Haus der Wirtschaft in Stuttgart vor 350 Gästen. Vielen sei oft nicht bewusst, dass ihr beispielhaftes Tun deutlich mehr bewirke, als „nur“ eine sozial schwierige Situation zu entschärfen oder benachteiligte Menschen zu ermutigen.

Zur Bewerbung eingeladen waren alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten, die Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-)Vereine unterstützen und sich gemeinsam mit ihnen gesellschaftlich engagieren. Die öffentliche Anerkennung dieser CSR-Aktivitäten soll zugleich Motivation dafür sein, in der Dauerhaftigkeit dieses Engagements nicht nachzulassen. Bis zum 31. März 2025 kann man sich um den Mittelstandspreis 2025 bewerben.

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