Autohaus Gaida & Fichtler: Die Erfolgsgeschichte

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Der Mazda-Betrieb gehört in der Stadt zu den wenigen noch familiengeführten Autohäusern. Uwe Rößler hatte den Betrieb vor zwölf Jahren übernommen und ihn in dieser Zeit wieder fit gemacht.

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Das Autohaus Gaida & Fichtler setzt jährlich rund sechs Millionen Euro um.
Das Autohaus Gaida & Fichtler setzt jährlich rund sechs Millionen Euro um.
(Foto: Mauritz)

Als Udo Gaida und Frank Fichtler 1994 als Mazda-Vertragshändler starteten, war der Leipziger Automobilmarkt eigentlich schon aufgeteilt und die Euphoriewelle im ostdeutschen Kfz-Gewerbe bereits wieder spürbar abgeebbt. Doch die Begeisterung für das Automobil ließ den ehemaligen Trabbi-Rennfahrer Udo Gaida und seinen Bekannten Frank Fichtler, der in der DDR ein Taxiunternehmen und danach einen Abschleppdienst betrieben hatte, einfach nicht los.

Sie errichteten im Südosten von Leipzig ein modernes Autohaus und stellten 14 Mitarbeiter ein – einer davon war der heutige geschäftsführende Inhaber Uwe Rößler. Auch er hatte sich bereits zu DDR-Zeiten mit dem Autovirus infiziert. Der gelernte Autoschlosser war vor der Wende unter anderem als Kraftfahrer tätig, ehe er in einer Kleinlederwarenfirma zum Abteilungsleiter Hauptmechanik befördert wurde. „Kurz nach der Wende entdeckte ich meine Leidenschaft für den Automobilvertrieb und verdiente mir erste Sporen als Verkäufer in einem Ford-Autohaus“, erinnert sich Uwe Rößler.