Autohaus Gitter: Ende der VW-Monokultur
Ein Vierteljahrhundert war das Erfurter Autohaus Gitter Volkswagen treu. Vor einem Jahr hat es Toyota als zweite Marke hinzugenommen. Das Marktgebiet in der thüringischen Landeshauptstadt musste es von null aufbauen – kein leichtes Unterfangen.

Wer das letzte Mal vor drei Jahren am Autohaus Gitter direkt an Erfurts meistbefahrener Bundesstraße vorbeigefahren ist, würde den Betrieb heute nicht wiedererkennen. Wo früher auf beengtem Raum ein etwas in die Jahre gekommenes VW-Autohaus und achteckige Verkaufspavillons mit rustikalem Charme standen, sind heute zwei hochmoderne Objekte anzutreffen – ein 1.200 Quadratmeter großes Volkswagen-Autohaus, welches das Familienunternehmen auf benachbarten Grundstücken neu gebaut und 2014 eingeweiht hatte, sowie ein frisch modernisiertes Toyota-Autohaus. Es ersetzt die früheren Verkaufspavillons, die der Vater des heutigen Inhabers, Enrico Gitter, konzipiert hatte. Das Betriebsgelände umfasst heute gut 30.000 Quadratmeter entlang der stark frequentierten B7 im Osten der Thüringer Landeshauptstadt.
Nach 25 Jahren ausschließlicher Partnerschaft mit Marken des Volkswagen-Konzerns hat das Autohaus Gitter seit September 2016 auch einen Händlervertrag mit Toyota. Das mittelthüringische Marktgebiet der japanischen Marke mit den Städten Erfurt, Weimar und Gotha war seit der endgültigen Insolvenz der Eitel-Gruppe im Jahr 2015 unbesetzt.
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