Die großen Autohändler 2022
Autohaus Gotthard König: Kein Elfenbeinturm
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Eine Zentrale abseits der produktiven Brennpunkte birgt immer das Risiko, dass die Bodenhaftung leidet. Im neuen König-Hauptquartier passiert das nicht – dazu ist das Tagesgeschäft zu präsent.
Im Februar sind das Führungsteam und einige zentrale Einheiten aus dem bisherigen König-Hauptsitz in der Schöneberger Kolonnenstraße sowie aus einem Standort in Teltow in die neue Gruppenzentrale nach Berlin-Adlershof gezogen. Nicht nur in architektonischer Hinsicht war das ein deutlicher Fortschritt. Der Raumgewinn soll genutzt werden, um mit dem Aus- und Umbau zentral arbeitender Teams Synergien zu schöpfen und eine effektivere, schnelle Kommunikation untereinander zu ermöglichen.
200 Mitarbeiter tun das aktuell schon, kurzfristig sollen es bis zu 250 werden. Mit im Gebäude sind mit Speed und Kroschke zwei Zulassungsdienstleister. Außerdem sitzt eine eigene Versicherungsgesellschaft im Haus. Und Autos gibt es auch – Kia baut gerade sein neues Showroom-Konzept ins Erdgeschoss ein. Laut König-Geschäftsführer Dirk Steeger hat sich die neue Struktur bereits voll bewährt. Im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr verkaufte die Gruppe rund 46.000 Einheiten – gut 10.000 mehr als im Vorjahr. „Das wäre in der alten Struktur überhaupt nicht möglich gewesen.“ Nichtsdestotrotz „steigt die Frustrationskurve, weil wir immer mehr Prozessfehler erkennen, die wir vorher überhaupt nicht wahrgenommen haben“, so Steeger.
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