Die großen Autohändler Deutschlands 2025
Autohaus Hermann – Chancen-Region Kassel
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Den Marktanteil von Renault, Dacia und Ford hat die Hermann-Gruppe in ihrer Verkaufsregion noch immer getoppt. Aber in einem Markt ganz neu anfangen? Natürlich, wenn die Chancen die Risiken übertreffen.
Wohl überlegt die Bausteine zusammenfügen und den Fokus auf das Machbare legen – diese Maximen hat Michael Zimbal, Geschäftsführer der Hermann-Gruppe mit Stammsitz in Northeim/Harz, von seinem Vorgänger Wolfgang Hermann übernommen. Mit diesem bodenständigen Blick wagt sich der Renault-, Dacia- und Ford-Händler an die größte Investition seiner Geschichte. Die Autohausgruppe hat für den Autobauer aus Frankreich die Marktbearbeitung in Kassel übernommen. Seit dem Rückzug der Wahl Group hatten die kaufkraftstarke Industriestadt und ihr Umland, insgesamt gut 400.000 Einwohner, keinen Renault-Händler mehr.
Die Hermann-Gruppe aus dem 50 Kilometer entfernten Northeim erkannte die Chance, griff zu und bedient seit dem Jahresstart 2025 den Raum Kassel zunächst provisorisch in einem angemieteten Autohaus. Für die Größe des Marktes und die Ziele des Händlers ist die kurzfristig gefundene Immobilie viel zu klein. Das wichtige Gebrauchtwagengeschäft, ein wesentliches Standbein des Händlers, findet in dem ehemaligen Kia-Autohaus quasi nicht statt, die Außenfläche ist mit den Fahrzeugen der Werkstattkunden belegt. „Aber wir wollten natürlich sofort starten, diesen Markt nicht unbearbeitet lassen und nicht zuletzt den Service-Kunden eine Anlaufstelle geben“, sagt Zimbal. Dass das Potenzial vorhanden ist, war sofort klar geworden, nachdem die Wahl-Group ihr Renault-Engagement beendet hatte: Die Kunden meldeten sich in den Hermann-Häusern.
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