Autohaus Hofmann in Konstanz schließt
Der insolvente Opel- und Seat-Händler gibt auf. Der Insolvenzverwalter konnte keine Übereinkunft mit dem Vermieter erzielen. Rund 45 Mitarbeiter sind betroffen.

Das insolvente Autohaus Hofmann, einziger Opel- und Seat-Händler in Konstanz, stellt endgültig den Betrieb ein. Das bestätigten Geschäftsführer Markus Hofmann und die Kanzlei Wallner-Weiß, die als Insolvenzverwalter fungierte, der Zeitung „Südkurier“.
Den rund 45 Mitarbeitern sei für Ende Oktober gekündigt worden, schreibt das Blatt. Laut dem Bericht habe einer von ihnen das Angebot wahrgenommen, an den letzten verbleibenden Standort der Hofmann-Gruppe nach Bad Saulgau zu wechseln. Der Rest muss sich einen neuen Arbeitsplatz suchen.
Die Weiterführung des Autohauses in Konstanz ist laut „Südkurier“ letztendlich am Mietvertrag gescheitert. Noch im Mai hatte der Insolvenzverwalter mitgeteilt, für den Standort werde „die Übertragung an einen Investor oder die Sanierung im Rahmen einer Insolvenzplanlösung“ angestrebt. Allerdings sei keine Übereinkunft mit dem Vermieter zustande gekommen.
Die Hofmann-Gruppe hatte im Oktober 2014 einen Insolvenzantrag gestellt. Zu dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen 230 Mitarbeiter an neun Standorten. Neben dem Hauptsitz in Memmingen war Hofmann in Bad Saulgau, Bad Waldsee, Friedrichshafen, Kempten, Konstanz, Mindelheim, Ravensburg und Singen vertreten. Zum Markenportfolio des Autohauses Hofmann gehörten zum damaligen Zeitpunkt Opel, Seat, Peugeot, Kia, Renault und Dacia. Die Filiale in Bad Saulgau ist die einzige, die Markus Hofmann selbst weiterführen will. Der Großteil der restlichen Standorte wurde verkauft. So übernahm die AVAG die Betriebe in Memmingen und Mindelheim. Der Standort Kempten ging an die Seitz-Gruppe.
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