Autohaus Hübner geht in die Insolvenz

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Das VW/Skoda-Autohaus Hübner im brandenburgischen Ludwigsfelde hat beim Amtsgericht Potsdam Insolvenzantrag gestellt. Ein massiver Absatzeinbruch verursachte die finanzielle Schieflage.

Das als Kommanditgesellschaft geführte VW/Skoda-Autohaus Hübner im brandenburgischen Ludwigsfelde hat beim Amtsgericht Potsdam Insolvenzantrag gestellt. Laut einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ) vom Donnerstag wurde die Berliner Rechtsanwältin Susanne Berner zur voräufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Gegenüber der MAZ erklärte Berner: „Mein Ziel ist es, das Unternehmen kurzfristig zu sanieren, nach Möglichkeit unter Erhalt aller Arbeitsplätze.“ Der Geschäftsbetrieb des traditionsreichen Familienunternehmens werde bis auf Weiteres „vollumfänglich fortgeführt“.

Das im Jahr 1979 als Trabbi-Autowerkstatt gegründete Unternehmen ist seit 1990 Volkswagen-Vertragshändler. Seit 2003 verkauft das Autohaus auch Modelle der VW-Tochter Skoda. Es beschäftigt derzeit 37 Mitarbeiter. Zu den Gründen der Insolvenz sagte Geschäftsführer und Inhaber Rolf Hübner (47) gegenüber der MAZ: „Die Folgen der Autokrise und der damit verbundene Absatzeinbruch der vergangenen Monate haben letztlich zur derzeit angespannten Lage der Firma geführt.“ Doch die Kunden bräuchten keine Angst zu haben - der Betrieb in Werkstatt und Verkauf gehe vorerst „unverändert weiter“. Zudem liefen derzeit diverse Gespräche „mit Partnern und Herstellern“, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

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