Autohaus Jacobs wehrt sich gegen Betrugsverdacht

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Die Staatsanwaltschaft Aachen ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter der Autohausgruppe Jacobs. Firmenchef Günter Jacobs geht jedoch von einer Einstellung des Verfahrens aus.

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„Unsere Anwälte gehen davon aus, dass das Verfahren in Kürze eingestellt werden kann“, kommentiert Günter Jacobs, Seniorchef der gleichnamigen Aachener Autohausgruppe das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen sein Unternehmen. Erstaunlich sei jedoch, dass er bisher keine Gelegenheit erhalten habe, sich gegenüber der Staatsanwaltschaft zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

Die Behörde hat Ermittlungen gegen mehrere Mitarbeiter der Autohausgruppe aufgenommen. Den Betroffenen wird vorgeworfen, dass sie durch fingierte Inzahlungnahmen bei rund 50 Phaeton-Verkäufen zu Unrecht hohe Prämien von Volkswagen erhalten hätten. Die Anwälte der Jacobs-Gruppe weisen jedoch in einer Presserklärung darauf hin, dass es seitens des Autohauses keinerlei Täuschungsabsichten gegeben habe. Die Bedingungen von Volkswagen zur Zahlung der Prämien habe Jacobs zu 100 Prozent erfüllt.

Prüfungen durch Volkswagen ergaben keine Beanstandungen

Im Gespräch mit »kfz-betrieb-ONLINE« erläuterte Günter Jacobs zudem, dass Volkswagen im Rahmen der üblichen Vorgehensweise die Praxis im Hause Jacobs geprüft und keinen Anlass zur Beanstandung gefunden habe. „Wir können nachweisen, dass wir alle Anforderungen erfüllt haben“, sagt er. „Das Ganze ist etwas abenteuerlich und ich denke, da reimt sich jemand etwas zusammen. Wir haben uns jedenfalls nichts vorzuwerfen und ich bin mir sicher, dass die Staatsanwaltschaft dieses Verfahren noch während der Ermittlungen einstellen wird“, betont Jacobs.

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