Autohaus Nouvertné stellt sich neu auf

Autor Christoph Baeuchle

Das Autohaus Nouvertné stellt die Weichen für die Zukunft. Bereits im vergangenen Jahr hat der Betrieb seinen Servicevertrag für Seat zurückgegeben – nun folgen Investitionen in den Audi-Standort.

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Das Autohaus Nouvertné investiert 1,2 Millionen Euro in einen neuen Innen- und Außenbereich.
Das Autohaus Nouvertné investiert 1,2 Millionen Euro in einen neuen Innen- und Außenbereich.
(Bild: Baeuchle)

Wer morgen Erfolg haben will, muss heute die Weichen stellen. Getreu diesem Motto stellt sich die Solinger Autohaus-Gruppe Nouvertné neu auf. Nachdem der Betrieb bereits im vergangenen Jahr seinen Seat-Servicevertrag an den Importeur zurückgegeben hatte, investiert er nun in den Audi-Standort.

„Wir sind aus allen Nähten geplatzt“, begründet Christoph Nouvertné, der als Geschäftsführer für den Standort verantwortlich ist, die Entscheidung. „Es ist sinnvoll, hier exklusiv Audi zu führen.“

Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr sein 75-jähriges Bestehen gefeiert hat, ist seit 2002 am Solinger Wasserturm. „Wir haben damals als erstes das Audi-Showroom-Konzept umgesetzt, nun ist es etwas in die Jahre gekommen“, begründet Nouvertné die Investitionen. In den kommenden Wochen will der Händler rund 1,2 Millionen Euro in den Betrieb investieren.

Der Händler bringt seinen Ausstellungsraum auf den neuesten Stand, überarbeitet den Kundenempfang, verbessert die Akkustik, führt ein neues Lichtkonzept ein und modernisiert die Verkäuferarbeitsplätze. In der „Customer Private Lounge“ können Kunden künftig am 75-Zoll-Bildschirm ihr Fahrzeug selbst zusammenstellen.

Auf dem neuesten Stand: Christoph Nouvertné, Geschäftsführer Nouvertné am Wasserturm.
Auf dem neuesten Stand: Christoph Nouvertné, Geschäftsführer Nouvertné am Wasserturm.
(Bild: Baeuchle)

Die bislang als Lagerhalle genutzten Räume baut der Händler in eine Neu- und Gebrauchtwagenwerkstatt um. „Wir wollen hier im Jahr rund 1.000 Gebrauchtwagen aufbereiten und 1.000 Neuwagen für die Präsentation und Auslieferung fertig machen“, erläutert Nouvertné. Dazu entstehen vier neue Arbeitsplätze für Kfz-Mechatroniker.

Neben dem Innenbereich gestaltet Nouvertné auch die Außenfläche neu. Auf Basis der Audi-Gebrauchtwagenmarke GW-Plus setzt er die entsprechenden Standards für die Ausstellung der Fahrzeuge um. Dazu gehören ein neuer Bodenbelag für 2.700 Quadratmeter sowie ein überarbeitetes Lichtkonzept mit entsprechenden Stelen des Ingolstädter Autobauers.

Im Gebrauchtwagengeschäft sieht der Unternehmer auch weitere Potenziale. An den beiden Solinger Standorten verkauft das Autohaus derzeit rund 1.400 Gebrauchtwagen, dazu trägt der nun neu gestaltete Standort etwa 350 bei. „Wir wollen im nächsten Jahr hier 500 Gebrauchtwagen verkaufen, davon etwa 250 junge Gebrauchte“, kündigte Nouvertné an. Derzeit sind es etwa 100 Gebrauchtwagen, die nicht älter als ein Jahr sind.

Keine Wachstumsambitionen verfolgt der Händler bei Neuwagen. Insgesamt verkauft das Autohaus derzeit rund 600 Volkswagen und je 300 Audi und Skoda im Jahr.

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