Marktkonsolidierung Autohaus-Peter-Gruppe übernimmt Autohaus-Gruppe Mundt

Von Dr. Martin Achter 2 min Lesedauer

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Die Übernahme erfolgt zum 1. Januar 2026: Die Autohaus-Peter-Gruppe wächst in der Region um Halle an der Saale durch die Übernahme der Autohausgruppe Mundt. Deren Vertriebsmarke Opel ist bei Peter bereits im Portfolio – ein anderes Fabrikat kommt bei den Nordhausenern aber neu hinzu.

Haben die Übernahme besiegelt (im Bild v. l.): Helmut Peter (Inhaber und Geschäftsführer,  Autohaus-Peter-Gruppe), Falk Kirsche (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Matthias Mundt (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Detlef Günter (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Andreas Peter (Inhaber und Geschäftsführer, Autohaus-Peter-Gruppe), Alexander Kästner (Geschäftsführer, Automobile Peter GmbH).(Bild:  Autohaus-Peter-Gruppe)
Haben die Übernahme besiegelt (im Bild v. l.): Helmut Peter (Inhaber und Geschäftsführer, Autohaus-Peter-Gruppe), Falk Kirsche (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Matthias Mundt (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Detlef Günter (Gesellschafter, Autohaus Mundt), Andreas Peter (Inhaber und Geschäftsführer, Autohaus-Peter-Gruppe), Alexander Kästner (Geschäftsführer, Automobile Peter GmbH).
(Bild: Autohaus-Peter-Gruppe)

Die Autohaus-Peter-Gruppe stärkt ihre Präsenz in Sachsen-Anhalt. Zum 1. Januar 2026 übernimmt der Händler aus Nordhausen das Autohaus Mundt in der Region um Halle an der Saale (Subaru, Opel), wie Peter mitteilte. Die 60 Mitarbeiter an den drei Standorten in Halle und in Merseburg würden komplett übernommen.

Peter sieht die Übernahme als strategisch logischen Schritt, wie das Unternehmen erklärte: Durch die Übernahme schließe die Gruppe „die geografische Lücke zwischen der Firmenzentrale in Nordhausen und den bestehenden Standorten in Dessau, Wittenberg, Bernburg und Zerbst“, wie der Händler erklärte. Zudem komme mit der Übernahme die japanische Allradmarke Subaru ins Portfolio.

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(Bildquelle: VCG)

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Die Autohaus-Mundt-Gruppe gehörte bislang den drei Gesellschaftern Matthias Mundt, Falk Kirsche und Detlef Günther. Die Übergabe des Unternehmens an Peter habe das Ziel „einer langfristigen Perspektive für die Standorte“, erklärten die Unternehmer. Es sei geplant, die Standorte perspektivisch weiter auszubauen und rund 40 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

„Zeitgemäße Autohäuser, moderne Strukturen“

An den Standorten sollen künftig auch die Stellantis-Marken Opel, Peugeot, Citroën, Fiat und Jeep sowie Suzuki aus dem Portfolio der Peter-Gruppe verkauft werden. Im Zuge der Integration sei geplant, alle drei Betriebe Schritt für Schritt an die aktuellen Richtlinien und Standards der Marken anzupassen und sie „umfassend“ zu modernisieren. Ziel seien „zeitgemäße Autohäuser mit modernen Werkstattstrukturen und zukunftsfähigen Serviceprozessen“

Die Peter-Gruppe aus Nordhausen ist einer der Top-100-Händler Deutschlands. Das Unternehmen betreibt 30 Standorte in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen. Mit der Übernahme der Mundt-Gruppe wächst die Zahl der Mitarbeiter auf rund 950. Das Markenportfolio Peters umfasst unter anderem Mercedes-Benz, Opel, Skoda, Jeep und Peugeot. Peter-Seniorchef Helmut Peter erklärte angesichts des Zukaufs: „Für uns ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, um unsere Präsenz in Sachsen-Anhalt weiter zu stärken und unsere Kunden noch engmaschiger betreuen zu können.“

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