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Am Ende sollen natürlich all die User von Website, Facebook und Co. oder den Fahrzeugbörsen auch ein Auto bei Renck-Weindel kaufen. Um aus den gewonnenen Kontakten Verkäufe zu generieren, setzt das Unternehmen seit 2018 auf ein neues CRM-Programm. Dieses soll dafür sorgen, dass das Autohaus schnell und gezielt auf Leads reagiert und nichts verloren geht. „Man kann einen noch so guten Onlineauftritt haben und noch so gut in den Börsen aufgestellt sein: Wenn am Ende Anfragen nicht schnell beantwortet werden oder gar untergehen, haben wir nichts gekonnt“, sagt Geschäftsführer Oliver Renck.
Sämtliche Leads aus den Onlinebörsen leitet das Programm über einen festgelegten Verteilerschlüssel den Verkäufern zu. Diese können den Kunden dann über das Tool direkt per E-Mail oder auch per Telefon kontaktieren. Dazu haben sie zwei Stunden Zeit, bis eine Eskalationsinformation an die Geschäftsleitung geht. Über eine automatische Wiedervorlagefunktion wird sichergestellt, dass auf jedes Angebot auch ein Nachkontakt folgt. Das CRM-Tool bildet den kompletten Verkaufsprozess bis hin zu einem Eintauschangebot nach einer festgelegten Zeit ab.
Vorgaben für Google-Bewertungen
Zufriedene Kunden sorgen für neue Kunden. Daher ist das Bewertungsmanagement ein wichtiger Bestandteil der Onlinestrategie bei Renck-Weindel. Neben den großen Fahrzeugbörsen und Facebook setzt das Unternehmen vor allem auf Google-Bewertungen. „Bei Google fängt der Kunde an, deshalb müssen wir hier schon mit guten Bewertungen punkten“, sagt Geschäftsführer Oliver Renck. Gleichzeitig sei es bei Google besonders herausfordernd, viele Bewertungen zu bekommen. Daher spricht das Autohaus die Kunden gezielt an und animiert sie, eine Bewertung bei Google abzugeben – sowohl nach einem Autokauf als auch nach einem Servicetermin. Zu den Monatsaufgaben, die Verkäufer erfüllen müssen, gehört es auch, Google-Bewertungen zu generieren. Daran ist auch eine Provision gebunden. Servicekunden erhalten nach einer Fünf-Sterne-Bewertung bei Google einen Werkstattgutschein.
Neues Newsletter-Tool
Seit 2018 setzt Renck-Weindel zudem auf Newsletter-Marketing, um bestehende Kunden per E-Mail zu kontaktieren. Eine Software ermöglicht es, die verschiedenen Kundensegmente zielgerichtet anzusprechen. So vermeidet das Autohaus, dass Kunden wertlose Informationen erhalten. „Wir wollen nicht einfach Standard-Newsletter an alle versenden, die am Ende keiner liest“, sagt Oliver Renck. Das Konzept besteht aus einem quartalsweise versendeten allgemeinen Newsletter, der über aktuelle Themen informiert, ein Gewinnspiel bietet und verschiedene Angebote des Autohauses beleuchtet. Daneben erhält jeder Kunde individuelle Anschreiben für Inspektion, TÜV, Reifenwechsel sowie spezielle, auf ihn zugeschnittene Angebote.
Nichts funktioniert jedoch auf Dauer ohne Kontrolle. Bei Renck-Weindel nutzt man für alle Aktivitäten die entsprechenden Tracking-Tools: von Google Analytics bis hin zu den Kontrollmöglichkeiten, die die an den unterschiedlichen Stellen eingesetzten Software-Tools bieten. „So sehen wir, was funktioniert und was nicht und können jederzeit nachjustieren oder im Zweifel auch etwas komplett Neues ausprobieren“, sagt Christian Renck.
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