Die großen Autohändler 2021
Autohaus Rhein mit profitablem Wachstum
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Der Chipmangel richtet 2021 einen größeren wirtschaftlichen Schaden an als der Lockdown im Jahr 2020. Trotzdem gibt es erfreuliche Entwicklungen: Unter anderem investierte die BMW/Mini-Autohausgruppe in vier zusätzliche Standorte.
Beim Rückblick auf die mittlerweile beinahe zwei Jahre andauernde Corona-Pandemie wird Ralf Rhein nachdenklich. Der Chef der Rhein-Gruppe befürchtete im Frühjahr 2020 das Schlimmste. Seine BWM/Mini-Autohäuser befanden sich zu diesem Zeitpunkt inmitten einer EDV-Umstellung. Zudem waren die Fahrzeugbestände an allen Standorten sehr hoch. „Uns hat der Lockdown im schlechtesten aller Momente erwischt, sämtliche Alarmglocken läuteten“, sagt Rhein heute. Da niemand wissen konnte, wie lange das ganze Land heruntergefahren würde, lautete sein unternehmerischer Leitgedanke „Liquidität vor Rentabilität“. Ende 2021 und mit Blick auf 2022 wäre Ralf Rhein froh, auf die damaligen Bestände zurückgreifen zu können.
Niemand konnte ahnen, wie schnell sich das Blatt wenden würde. Dazu später mehr. Zuvor bleiben wir noch beim Rückblick: Kurzarbeit war für die Rhein-Gruppe nur kurz ein Thema. Die Verkaufsmannschaften befanden sich lediglich drei Wochen in diesem Stadium. Im Service verzichtete Rhein komplett auf diese Option. Und wie lief es im Verkauf? Dort punkteten allen voran jene Verkäuferinnen und Verkäufer, die in der Vergangenheit echte Kundenbeziehungen aufgebaut hatten. 2020 bilanziert Rhein wie folgt: „Im Vertrieb war der Einbruch nicht so massiv wie ursprünglich befürchtet. Das Servicegeschäft lag durch unser extremes Engagement nur wenig hinter dem Vorjahresergebnis zurück.“
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