Autohaus Rheingold geht in die Insolvenz

Redakteur: Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Das Wormser VW-Autohaus muss aufgrund einer akuten finanziellen Schieflage zum 1. April seine Pforten schließen. Von der Insolvenz sind insgesamt 25 Mitarbeiter betroffen.

Das VW-Autohaus Rheingold in Worms muss zum 1. April seine Pforten schließen. Wie Geschäftsführer Uwe Schmitt gegenüber »kfz-betrieb«-ONLINE erklärte, hätten „die massiven Absatzeinbrüche der vergangenen Monate“ zu einer akuten, finanziellen Schieflage geführt, die nicht mehr zu beheben war.

Das offizielle Insolvenzverfahren wird am 1. April eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Tobias Hoefer von der Mannheimer Kanzlei Hack & Hoefer bestellt.

Für ein Fortbestehen des 1988 gegründeten VW-Autohauses in der Weinsheimer Straße sieht Rheingold-Geschäftsführer Schmitt indes „keine realistische Chance“. Bislang habe sich kein Geldgeber gefunden, der das in wirtschaftliche Nöte geratene Unternehmen retten könnte. Vielmehr gebe es für die Werkstatt bereits einen Nachmieter. Für die Geschäfts- und Ausstellungsräume sei man weiterhin auf der Suche nach Kaufinteressenten.

Von der Insolvenz des VW-Betriebs, der im vergangenen Jahr noch jeweils rund 150 Neu- und Gebrauchtwagen verkaufte, sind insgesamt 25 Mitarbeiter betroffen. 20 von ihnen haben laut Schmitt aber bereits einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

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