Schieflage Autohaus Schorr stellt Insolvenzantrag

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

Der Mehrmarkenhändler mit Sitz in Eisenach und weiteren Standorten in Erfurt, Arnstadt und Mühlhausen muss sich sanieren. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich.

Das Autohaus Schorr hat einen Insolvenzantrag gestellt.(Bild:  Autohaus Schorr)
Das Autohaus Schorr hat einen Insolvenzantrag gestellt.
(Bild: Autohaus Schorr)

Das Thüringer Autohaus Schorr ist in Schieflage geraten. Der Händler mit Sitz in Eisenach und weiteren Standorten in Erfurt, Arnstadt und Mühlhausen steckt seit dem 10. Februar 2026 in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Laut Insolvenzverwalter Rolf Rombach läuft der Betrieb derzeit an allen Standorten normal weiter.

„Löhne und Gehälter sind durch die Insolvenzgeld-Vorfinanzierung gesichert. Unser Ziel ist es nun, zügig eine tragfähige Zukunftslösung für das Unternehmen zu erarbeiten“, sagte Rombach laut einer Mitteilung.

Zu den Hintergründen der Insolvenz nennt die Mitteilung den Kostendruck im markengebundenen Automobilhandel. Sascha Schorr, geschäftsführender Gesellschafter der Autohaus Schorr GmbH, zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Es wird weitergehen. Unser Ziel ist es, den Betrieb zu stabilisieren und zukunftsfähig aufzustellen. Dafür müssen wir im Rahmen des Verfahrens auch bestehende Strukturen kritisch prüfen.“

„Unser Fokus liegt nun darauf, mit der Geschäftsleitung zügig konkrete Sanierungsschritte einzuleiten, strategische Optionen auszuloten und eine langfristig tragfähige Perspektive für das Unternehmen und seine Beschäftigten zu entwickeln“, ergänzte Rombach.

Das Autohaus Schorr vertritt die Marken Opel, Peugeot, Citroën, Fiat, Abarth, Land Rover, Hyundai und Isuzu und beschäftigt 150 Mitarbeiter.

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