Autohaus Schroers sieht die Kunden als Familie

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Bevor sich der Unternehmer für die Zusammenarbeit mit EGA entschied, hatte er sich einige Werkstattsysteme angeschaut. „Die kochen alle nur mit Wasser. Für uns war wichtig, dass wir wirklich als freie Werkstatt agieren können und nicht die Signalisation eines Werkstattsystems im Vordergrund steht“, erläutert Schroers. Er nutzt den Gemeinschaftsprospekt der EGA, um sein Geschäft am Laufen zu halten. Diesen lässt er im Zweimonatsturnus in seinem Marktgebiet verteilen. Der Prospekt enthält neben den Angeboten für Neu- und Gebrauchtwagen auch Serviceaktionen wie Bremsen-, Öl-, Klimaanlagen- und sonstige Checks. Das hat ihn insbesondere in der Werkstatt nach vorne gebracht – die Werkstattdurchläufe haben sich seitdem fast verdoppelt, auf insgesamt 4.426 im Jahr 2015.

Die besondere Herausforderung für seine Mitarbeiter war es dabei, alle Marken zu reparieren. Das hat nicht nur in der Vergangenheit ein umfangreiches Schulungsprogramm erfordert. Nach wie vor schickt Schroers seine Mitarbeiter zu zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen von EGA, seinem Lieferanten für Werkstattbedarf, Wessels und Müller, sowie zu einzelnen Schulungen der Fahrzeughersteller. Sollten seine Mitarbeiter bei einer Reparatur einmal an ihre Grenzen gelangen, so bekommt der Kunde das nicht mit. Schroers nimmt in diesem Fall Kontakt mit der entsprechenden Markenwerkstatt auf und löst das Problem. „Wir wollen keinen Kunden wegschicken“, bekräftigt der Unternehmer.

Alle Marken, neue Kunden

Ohnehin seien die Kunden das Wichtigste. Ein Großteil ist dem Autohaus über die Jahre einfach treu geblieben – diesen Kunden war es egal, ob Schroers ihre Marke vertritt oder nicht. Doch die breit gestreuten EGA-Aktionsprospekte hätten auch dazu geführt, dass viele neue Kunden den Weg in das Mönchengladbacher Autohaus gefunden haben. Darüber hinaus sind über seine Werbeaktionen auch viele ehemalige Toyota-Kunden wieder zu ihm gekommen. Auch die exponierte Lage des Autohauses an einer der Haupteinfallsstraßen nach Mönchengladbach hat Schroers geholfen.

Früher seien Toyota-Kunden zu ihm gekommen, heute signalisiere er die Reparatur von allen Marken. „Das sorgt dafür, dass viele Kunden einfach so zu uns kommen und dabei feststellen, wie flexibel wir auf ihre Bedürfnisse reagieren“, erläutert der Unternehmer. Bei ihm müsse der Kunde nicht für jede Kleinigkeit einen Termin vereinbaren oder einen Werkstattauftrag eröffnen. Das und die hohe Kundenzufriedenheit mit den Leistungen des Autohauses sorgen dafür, dass die Mund-zu-Mund-Propaganda für das Autohaus Schroers sehr gut funktioniert. Klar, über die Familie spricht man gut – und als Familienmitglied kehrt man seinem Betrieb nicht so schnell den Rücken zu.

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