Die großen Autohändler Deutschlands 2024
Autohaus Weller – Zurück auf Normalniveau
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Nach einem außergewöhnlichen Volumen-Peak in den letzten Jahren hat sich die Situation in dem schwäbischen Familienbetrieb wieder etwas beruhigt. Das Fabrikat mit dem Blitz steht nach wie vor im Fokus der Aktivitäten – unsicherer ist das Geschäft mit der E-Mobilität.
Bereits 2019 hatte Weller Automobile all seine Elektro-Produkte in einer speziellen Filiale in Bietigheim gebündelt. In einem ehemaligen Möbelhaus entstand ein markenübergreifendes Elektrokompetenzzentrum. Dort präsentierte das Autohaus die E-Fahrzeuge seiner Vertragspartner Opel, Hyundai, Volvo, E-Go, Streetscooter und Niu – später dann auch E-Bikes von Bergamont und Orbea. Zeitweise boten Partner dort auch Ladeinfrastruktur an.
Dauerhaft bewährt hat sich das Konzept allerdings nicht. Der E-Roller-Bestand und auch das kleine E-Bike-Lager wurden schließlich mit entsprechenden Rabatten aufgelöst. Gerade in Sachen Zweirad konnte Weller einfach keine leidenschaftlichen Bike-Spezialisten rekrutieren – sowohl im Service als auch für den Verkauf. Als der Pedelec-Markt nach unten drehte, war es vorbei. „Dann kam der Preisverfall. Und wenn man dann in einer Region sitzt, in der es viele große Fahrradhändler gibt, hat man keine Chance“, sagt Geschäftsführer Hans Weller. „Es sei denn, man mischt selbst da oben mit – in einem separaten Gebäude, mit 1.000 Bikes am Lager und 20 Fahrradspezialisten. Dann funktioniert das.“
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