Die großen Autohändler Deutschlands 2023
Autohausgruppe Rhein: Kein Gemischtwarenladen
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Im Gegensatz zu anderen Autohausgruppen konzentriert sich Rhein weiterhin auf seine bestehenden Fabrikate BMW und Mini. Ralf Rhein sieht in allen Geschäftsfeldern noch Chancen – jedoch müsse auch der Hersteller zukunftssichernde Aufgaben für den Handel erledigen.
Das Jahr 2023 hatte für die Autohausgruppe Rhein gut begonnen. Im ersten Quartal verbesserte sich die Nachfrage spürbar. Vor allem Gebrauchtwagen konnte die Gruppe bis Ende März gut verkaufen. „Unser Ziel war es, beim Ertrag weiterhin stark zu bleiben. In den ersten drei Monaten des Jahres war die Schlagzahl in den Verkaufsteams sehr hoch“, sagt Ralf Rhein beim Blick zurück. „Die gefürchtete Überalterung bei den Gebrauchtwagen ist bei uns somit ausgeblieben, Umsatz und Ertrag waren weiterhin stabil. Jedoch verzeichneten wir keine Steigerungen mehr, wie wir sie in den beiden Corona-Jahren zuvor erlebten“, so der Chef der Autohausgruppe.
Leider ist das Neuwagengeschäft ab dem zweiten Quartal erheblich unter Druck gekommen. In der Folge fehlen der Rhein-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich zehn Prozent Verkaufsvolumen bis zum Jahresende. Bleibt es bei diesen Werten, steht das Unternehmen im Vergleich zur allgemeinen Marktentwicklung immer noch gut da. Dass es nicht schlimmer kam, lag auch daran, dass der Hersteller mit kurzfristigen Maßnahmen unterstützte. „Jedoch hat auch dieses Engagement nicht ganz gereicht, um beim Auftragseingang den Zielkorridor zu erreichen“, stellt Rhein fest.
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