Die großen Autohändler Deutschlands 2024
Autohausgruppe Schade – Mehrmarken-Strategie
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Die Kernmarke Mercedes-Benz hat bei der Autohausgruppe Schade Gesellschaft bekommen. Der Händler vermarktet mittlerweile auch Fahrzeuge der Marken Hyundai, Maxus und Xpeng, um größere Käuferschichten anzusprechen.
Die Autohausgruppe Schade hat sich zum Mehrmarken-Händler entwickelt. Bereits 2022 nahm das Unternehmen mit Stammsitz in Eisenach Hyundai als zweite Kernmarke neben Mercedes-Benz ins Portfolio auf und baut das Engagement mit dem koreanischen Fabrikat sukzessive aus. Mit einem größeren Markenportfolio möchte Holger Schade, der die Gruppe in vierter Generation führt, die Werkstattauslastung trotz der voranschreitenden Elektromobilität sichern. Beschleunigt wurde der Prozess durch die preisliche Höherpositionierung bei Mercedes. „Wir brauchen Produkte für ein breites Publikum“, sagt Schade, dessen Standorte in der geografischen Mitte Deutschlands liegen: „Wir sind gut erreichbar, aber kein Wirtschaftsraum.“
Hyundai zog zunächst in Bad Salzungen ein. Anfang Oktober 2024 integrierte Schade die Marke dann in Eisenach bereits am dritten Standort. Bad Hersfeld folgt Anfang 2025 im Zuge des Umbaus des dortigen Mercedes-Showrooms nach dem CI-Standard MAR20X. Auch in Meiningen baut Schade gerade den Showroom um und erweitert die Werkstatt für Hyundai. Die Strategie des Händlers ist es, für neue Marken keine zusätzlichen Standorte in Betrieb zu nehmen, sondern die bestehenden Autohäuser auszulasten.
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