Übernahme Autoland drängt westwärts

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Der ambitionierte ostdeutsche Händler Wilfried Anclam vergrößert sein Filialnetz in den alten Bundesländern gleich um fünf neue Verkaufsstandorte. Ein niedersächsischer Traditionsbetrieb hat verkauft.

Nissan-Schauraum einer Hiro-Filiale(Bild:  Nissan)
Nissan-Schauraum einer Hiro-Filiale
(Bild: Nissan)

Das Autohaus Hiro in Aurich (Opel, Ford und Nissan) wechselt Ende des Jahres den Besitzer. Ab dem 1. Januar gehören die fünf Hiro-Betriebe in Aurich, Emden, Leer, Oldenburg und Wiesmoor zur Autoland AG, das bestätigte Hiro-Geschäftsführer Focko Westerbur auf Anfrage. Zum Kaufpreis – unter anderem für die entsprechenden Grundstücke und Gebäude – äußern sich die Vertragspartner nicht.

„Autoland verfügt über ein sehr gutes und zukunftsfähiges Geschäftsmodell“, begründet Westerbur die Entscheidung zum Verkauf. „Die bieten das an, was der Kunde gerne hätte.“ Die Geschäftsleitung von Hiro, 1928 in Aurich als Hippen & Romanehsen („Kraftfahrzeuge – Radio – modernes Reparaturwerk“) gegründet, war laut dem Händler vorausschauend auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolgeregelung. Allen 170 Mitarbeitern und Auszubildenden würde die Übernahme angeboten, so Westerbur weiter. „Ich gehe davon aus, dass alle dies annehmen.“
Das ostfriesische Autohaus verkaufte zuletzt jährlich knapp 2.300 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.