Automeister ändert Vertragssystem
Der Werkstatt-Systemanbieter lockert die Vertragsgestaltung mit den Werkstattpartnern. Außerdem sind künftig zusätzliche Leistungen im Angebot.
Das Langener Fullservicesystem Automeister lockert die Vertragsgestaltung mit ihren Werkstattpartnern. Statt der bisher umsatzabhängigen Franchisegebühr zahlen die rund 80 Systemnehmer nun eine feste monatliche Gebühr von 375 Euro. Die Erstinvestition für den Systemeintritt beträgt 4.500 Euro.
Darin enthalten sind Leistungen wie Nutzung des Warenzeichens, die Signalisation, Franchisehandbücher, Technik-Hotline, Schulungen und Weiterbildung sowie die Betreuung im Marketing, Fahrzeughandel und in der Betriebswirtschaft. "Wir werden mit dem neu strukturierten Automeister-Konzept sehr aktiv an unserem Netzwachstum arbeiten", erklärt Jürgen Stahl, Leiter Automeister-Systemzentrale, gegenüber kfz-betrieb.
Unterstützung erhalten die Automeister-Partner von rund zwanzig namhaften Teileherstellern und Werkstattausrüstern. Deren technische Informationen sind in einem so genannten Know-how-Pool zusammengefasst und kostenlos abrufbar. Als neuer Leitungsbaustein kam das Werkstattportal RepXpert hinzu. Basierend auf dem TecDoc-Online-Katalog liefert es den Systemnehmern Einbauanleitungen, Arbeitswerte und Wartungsdaten rund um die Uhr.
Das Franchisesystem Automeister ist ein Geschäftsbereich der LuK Aftermarket Service oHG, zu der auch das Detailkonzept LuK Meister-Service (LMS) zählt. Mit der Mitgliedschaft im deutschen Franchiseverband will die Langener Systemzentrale ihre Seriosität unterstreichen und ihr Partnernetz bis Ende 2006 auf mindestens 100 Betriebe ausbauen.