Automeister geht in die Qualitätsoffensive

Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Die Systemzentrale von Automeister hat ihre Ziele klar definiert: Mit der Sicherung der Arbeitsqualität und aufmerksamkeitsstarken Werbeaktionen will sich die Servicekette stärker im Markt positionieren.

Anbieter zum Thema

Die Partner des Werkstattsystems Automeister trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Radebeul bei Dresden.
Die Partner des Werkstattsystems Automeister trafen sich zum Erfahrungsaustausch in Radebeul bei Dresden.
(Bild: Rubbel/»kfz-betrieb«)

Interne Werkstatttests zählen seit Jahren zum Qualitätsmanagement des Werkstattsystems Automeister. Die Fehlererkennung an manipulierten Fahrzeugen habe sich von Jahr zu Jahr zwar deutlich verbessert. Doch auch zukünftig sei eine solche Qualitätssicherung durch eine neutrale Prüforganisation unverzichtbar, sagte Systemleiter Jörg Dölicke anlässlich der Automeister-Tagung Anfang Oktober in Radebeul. Die Auszeichnung eines bestandenen Werkstatttest sei nicht nur ein Qualitätsbeweis gegenüber den Kunden, sondern auch ein ideales Werbeinstrument.

Um den Werkstattbesuchern der 112 Automeister-Betriebe weiterhin eine hohe Service- und Arbeitsqualität garantieren zu können, will der Ober-Ramstädter Franchisegeber nun auch sogenannte Premium-Endkontrollen bei seinen Partnern durchführen lassen. Dabei überprüfen externe Sachverständige beispielsweise das Erscheinungsbild des Betriebs, ob die Rechnung verständlich formuliert und vom Kunden unterschrieben ist sowie die Qualität der durchgeführten Arbeiten. „Die Premium-Endkontrolle ist eine Aufnahme des Istzustands. Ziel ist es, den teilnehmenden Automeister-Partnern nicht erkanntes Reparaturpotenzial aufzuzeigen“, erklärte Dölicke.

Reparaturalternative zu den Autohäusern

Neben dem Qualitätsmanagement sollen auch neu konzipierte Werbekampagnen dafür sorgen, sich von den Wettbewerbern im Servicemarkt zu differenzieren. Dazu zählen jahreszeitbezogene Fahrzeugschecks, Gutschein-Aktionen für Inspektionen und Zubehör sowie Workshops für die weiblichen Kunden.

Im Reifengeschäft sollen die Automeister-Betriebe von der überarbeiteten Onlineplattform EIOS (European Internet Ordering Solutions) und den „preisstabilen“ Eigenmarken „Summerstar 3“ und „Winterstar 3“ profitieren. EIOS ist das B2B-Portal der Point-S-Gruppe, zu dem Automeister seit etwa zehn Jahren gehört.

Die Servicekette will Point-S-Geschäftsführer Alfred Wolff als echte Reparaturalternative zu den markengebundenen Autohäusern positionieren und die Franchisenehmer stärker als bisher betreuen. „Wer Automeister lebt, kann gut davon leben“, sagte Wolff den Tagungsteilnehmern am Ende der Veranstaltung.

(ID:44940150)