Automeister-Tagung: Neupositionierung

Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Die Systemzentrale von Automeister hat ihre Ziele klar definiert: Mit der Sicherung der Arbeits- und Servicequalität sowie mit aufmerksamkeitsstarken Werbeaktionen will sich die Servicekette erfolgreich im Markt aufstellen.

Die Partner des Werkstattsystems Automeister sprachen auf ihrer Tagung in Radebeul über Konzepte zur Qualitätssicherung.
Die Partner des Werkstattsystems Automeister sprachen auf ihrer Tagung in Radebeul über Konzepte zur Qualitätssicherung.
(Bild: Rubbel)

Seit Jahren zählen interne Werkstatttests zum Qualitätsmanagement des Werkstattsystems Automeister. Die Zahl der erkannten Fehler an manipulierten Fahrzeugen habe sich zwar von Jahr zu Jahr deutlich erhöht. Doch auch zukünftig sei eine solche Qualitätssicherung durch eine neutrale Prüforganisation notwendig, sagte Systemleiter Jörg Dölicke anlässlich der Automeister-Tagung in Radebeul Mitte Oktober. Die Auszeichnung eines bestandenen Werkstatttests sei nicht nur ein hervorragender Qualitätsbeweis für den Kfz-Betrieb, sondern auch ein ideales Werbeinstrument für die Neukundengewinnung. Wie wichtig die Akquisition von neuen Werkstattkunden ist, machte der Systemleiter an einigen Trends im Servicemarkt deutlich. Positiv sei zum Beispiel, dass der Pkw-Bestand in den letzten acht Jahren um knapp elf Prozent auf 46 Millionen Autos gestiegen sei und das durchschnittliche Fahrzeugalter mittlerweile 9,3 Jahre (2008: 8,2 Jahre) betrage.

Allerdings sei die Anzahl der von den Autofahrern veranlassten Servicearbeiten im gleichen Zeitraum um fast vier Prozent gesunken. Erschwerend kommt nach Aussagen von Dölicke hinzu, dass sich auch die Automobilhersteller verstärkt um die Fahrer von älteren Fahrzeugen kümmern. Mit Garantieverlängerungen, einer zweiten Teilelinie und Schnellservicekonzepten würden sie die in die Jahre gekommenen Autos in ihre Werkstätten steuern. Immerhin seien etwa drei Viertel aller Fahrzeuge im Pkw-Bestand älter als fünf Jahre und deren Besitzer somit die klassischen Kunden von freien Werkstätten. Um diese Autos auch zukünftig noch warten und reparieren zu können, empfiehlt der Systemleiter zum Beispiel, dass die Automeister-Partner