Autoscout 24 gibt Werkstattportal ab
Autoscout 24 ist im Vermittlungsgeschäft von Serviceleistungen einer der führenden Player. Trotzdem will das Unternehmen sein Werkstattportal jetzt verkaufen.
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Autoscout 24 will sein Werkstattportal verkaufen. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung der Scout-24-Gruppe fokussiere sich Autoscout 24 auf sein Kerngeschäft, den Fahrzeugmarkt, teilte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage von »kfz-betrieb« mit. Aus diesem Grund solle das Werkstattportal in eine separate Gesellschaft ausgegliedert und ein externer Investor gesucht werden. Eine finale Entscheidung gebe es zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht.
Wie die Scout-24-Holding Ende September im Rahmen der Veröffentlichung ihrer Finanzergebnisse bekannt gegeben hatte, habe das Werkstattportal im Geschäftsjahr 2013 mehrere Millionen Euro Verlust gemacht. Daher wolle man das Geschäft entweder veräußern oder abwickeln, hieß es damals. Eine Schließung des Werkstattportals schloss eine Sprecherin auch auf aktuelle Nachfrage nicht aus. Autoscout 24 äußerte sich jedoch nicht dazu, was das für Werkstattpartner bedeuten würde, die ein längerfristiges Abo abgeschlossen haben.
Unterdessen hat der Präsident des Kfz-Landesverbands Baden-Württemberg, Harry Brambach, den angekündigten Rückzug von Autoscout 24 aus dem Werkstattgeschäft kommentiert. Der Verband hoffe, „dass das Thema preisgetriebene Werkstattportale damit in der Versenkung verschwindet“. Der Werkstattkunde wisse sehr genau, „dass er mit dem Auto sein Leben und das seiner Familie in fremde Hände gibt, da muss Vertrauen zwischen allen Beteiligten herrschen“. Viele Kunden würden ein Auto gerne mit Rabatt kaufen, die Werkstatt allerdings stets mit Bedacht aussuchen.
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