Autoscout 24 steigert Umsatz mit neuen Angeboten

Autor Dr. Dominik Faust

Die Scout-24-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2017 ordentlich Gas gegeben. Mit einem Umsatzsprung von 15 Prozent trug die Autosparte erheblich zur positiven Entwicklung bei.

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(Bild: Autoscout 24)

Der Umsatz von Autoscout 24 ist im ersten Halbjahr 2017 deutlich gewachsen. Die Autosparte des Internetkonzerns Scout 24 AG drehte in diesem Zeitraum 83,7 Millionen Euro, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um nicht-operative und Sondereffekte wuchs der Gewinn vor Steuern aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um 32,9 Prozent auf 39,6 Millionen Euro. „Die dynamische Entwicklung bei Autoscout 24 zeigt, dass wir gute Fortschritte in der Realisierung unserer Wachstumspotenziale machen“, kommentierte Greg Ellis, Vorstandsvorsitzender der Scout 24 AG, die Zahlen.

Das derzeitige operative Führungsduo von Autoscout 24, Felix Frank und Sebastian Lorenz, hatte jüngst im Gespräch mit »kfz-betrieb« neue Ideen für den Handel angekündigt, die zum Teil bereits umgesetzt sind. Dazu gehört zum Beispiel ein neues Tool für mehr Probefahrten, das Autoscout 24 in Kooperation mit Skoda entwickelt hat. Auch die Preisbewertungs- sowie die Live-Chat-Funktion für Händler ist neu und läuft bereits. Künftig soll es Autohäusern zudem ermöglicht werden, Vorhersagen hinsichtlich der zu erwartenden Nachfrage für bestimmte Modelle zu treffen.

Bekannt wurden die Zahlen der Autobörse am Donnerstag während der Präsentation der Halbjahresbilanz von Scout 24. Demnach kletterte der der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent auf 233,4 Millionen Euro, der Gewinn vor Steuern aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit stieg um 12,3 Prozent auf 122,8 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Immobiliensparte wuchs lediglich um 4,0 Prozent auf 91,4 Millionen Euro. Daran wird deutlich, dass Autoscout 24 im ersten Halbjahr 2017 der Treiber des Konzernwachstums war.

Allgemein blickt Scout 24 jedoch positiv in die Zukunft. Die Aussichten für den Online-Werbemarkt in Deutschland und Europa seien weiterhin positiv, da private Nutzer und Kunden immer stärker auf digitale Kommunikation setzen. In einer Pressemeldung heißt es, der Vorstand sei zuversichtlich, dass diese Dynamik im zweiten Halbjahr 2017 anhalte. Er erwartet, dass die Konzernumsätze für das Geschäftsjahr 2017 im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen werden.

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