Autoservice Müller installiert Erlebnisannahme

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Wie jeder gute Kfz-Unternehmer hat auch Frank Müller erkannt, dass ein moderner Autohandel ein Rundum-Anbieter in Sachen Mobilität und Service sein muss. Räderlagerung gehört deshalb ebenso zum Programm wie Abschlepp- und Pannendienst sowie Gasanlageneinbau. Ein Miracle-System zur Außenhautreparatur hat der Chef ebenfalls angeschafft. An dem Stolz, mit dem er das ebenso leistungsstarke wie kostspielige System der Service-Award-Jury präsentierte, ließ sich erkennen: Der Mann betreibt sein Unternehmen nach 25 Jahren Selbstständigkeit noch mit Freude und echter Leidenschaft – und diese gibt er auch an seine Beschäftigten weiter.

Das Müller-Motto: Schnell reden, schnell handeln

Mit dem Tempo, in dem Ideen und Erfahrungen aus Frank Müllers Mund hervorsprudelten, kam der Stift des Redakteurs kaum mit. Da passt es ins Bild, dass der Brandenburger früher im Rennsport aktiv war. Sein Racing Team East war in den neunziger Jahren das erfolgreichste Markenpokalteam aller Hersteller in Deutschland.

Die Motorsportvergangenheit lebt an den Reifenwechselsamstagen wieder auf, wenn die Werkstattcrew – darunter ein ehemaliger DTM-Mechaniker – die Radsätze im Minutentakt wechselt. Da kämen dann auch die Kollegen aus der benachbarten ATU-Filiale nicht mehr aus dem Staunen heraus, schmunzelt der Chef.

Das Geschäft mit den schwarzen Gummis läuft bei Müller höchst professionell ab: Mit einem klassischen Lockangebot – vier Reifen für den Preis von dreien – weckte der Betrieb vor einiger Zeit das Interesse der Kunden. Jeder Servicearbeitsplatz ist mit einem Zugang zur Warenwirtschaft des Reifengroßhändlers Hanse Trading ausgestattet. Der versetzt die Mitarbeiter in die Lage, Kunden auf einen Blick Preis und Verfügbarkeit der Ware zu nennen. Kein Wunder, dass sich von 2011 bis 2013 der Reifenabsatz um 75 Prozent und die Zahl der eingelagerten Radsätze um gut 25 Prozent erhöht hat. Bei der Einlagerung kann der Kunde zwischen Paketen mit unterschiedlichem Leistungsumfang wählen.

Der Kämpfer Frank Müller hat es geschafft: „Sowohl Erkner als auch die Standorte Strausberg und Seelow gehören zu den 20 besten Ford-Servicebetrieben“, berichtet Frank Müller stolz. Der Phönix aus Erkner schaffte es 2012 beim „Chairmans Award“ des Kölner Herstellers sogar auf Rang 2. Dass dies keine Eintagsfliege war, beweist der Service Award 2014.

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