Autowäsche: Marktpotenzial richtig werten

Redakteur: Ottmar Holz

Blitzender Lack nach dem Werkstattbesuch? Jeder Kunde freut sich über ein gewaschenes Auto – solange es ihn nichts kostet. Viele sehen ihr Waschportal daher nur als teure Kundenbindungsmaßnahme. Aber einige verdienen damit auch Geld.

Schwandorf liegt zwar nicht in der Wüste, doch auch in der Oberpfalz gibts Staub und Schmutz.
Schwandorf liegt zwar nicht in der Wüste, doch auch in der Oberpfalz gibts Staub und Schmutz.
(Foto: Holz)

Sanft wirbeln die rot-schwarzen Textilbürsten über das dick eingeschäumte Audi Cabrio. Sichtlich zufrieden beobachten die Besitzer, ein „Best-Ager-Ehepaar“, das gründliche Hin und Her des Portalwaschbogens. Das Gebläse schiebt letzte Wassertropfen vom strahlend weißen Lack; nichts erinnert mehr an die Salzkrusten und Rußflecken des vergangenen Winters. Warum ein Audi in der Waschanlage eines Citroën-Händlers steht? Einleuchtende Antwort der Besitzerin: „Die hier ist weit und breit die beste! Schön herausfahren kann man auch.“

Dieses Kundenlob hat Gewicht, denn die nächste Waschanlage ist keine 50 Meter weit weg, schräg gegenüber auf der anderen Seite der Bundesstraße 15 im Schwandorfer Stadtteil Krondorf.