Autowelt König: Coburger Betriebe verkauft
Die ersten Autohäuser der insolventen Handelsgruppe haben einen Käufer gefunden. Gelder & Sorg übernimmt den Audi- und den VW-Betrieb in Coburg inklusive aller Mitarbeiter.
Anbieter zum Thema

Die Autohausgruppe Gelder & Sorg hat die beiden Coburger Betriebe der insolventen Autowelt König übernommen. Der Geschäftsübergang soll bereits am Freitag erfolgen, wie der Insolvenzverwalter der AWK Automobile GmbH & Co. KG, Siegfried Beck, am Donnerstag mitteilte.
In Coburg betreibt König ein VW- und ein Audi-Autohaus. Gelder & Sorg werde alle 43 Mitarbeiter der beiden Betriebe weiter beschäftigen, heißt es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Für die zehn verbliebenen Standorte der Autowelt-König-Gruppe sollen weiter Investoren gefunden werden. Joachim Exner, Insolvenzverwalter der Autowelt König Automobile GmbH & Co. KG, verhandelt der Mitteilung zufolge derzeit mit rund einem Dutzend Interessenten. Dabei handele es sich ausschließlich um strategische Investoren, die sowohl an einzelnen Standorten als auch an größeren Teilen der Gruppe Interesse hätten, heißt es.
Betriebe, für die sich kein Interessent finde, müssten geschlossen werden. „Angesichts der bisherigen Investorengespräche besteht Hoffnung, dass sich für die überwiegende Zahl der Standorte ein Käufer findet“, sagte Exner. Einige der ursprünglich 16 Betriebe haben bereits dicht gemacht.
Die Autowelt König GmbH & Co. KG hatte Mitte März zusammen mit der zur Gruppe gehörenden AWK Automobile GmbH & Co. KG einen Insolvenzantrag gestellt. Die Gruppe hatte zuletzt mit rund 600 Mitarbeitern zirka 13.000 Fahrzeuge verkauft und einen Umsatz von rund 280 Millionen Euro erwirtschaftet.
(ID:40163550)