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Beim Marketing setzt das Autozentrum auf ganzseitige Anzeigen in lokalen Zeitungen. Zudem ist es mit einem Stand auf Ausbildungsmessen sowie in einem örtlichen Einkaufszentrum präsent. „In unserem Gebiet ist die Konkurrenz groß, denn die Einzugsgebiete überschneiden sich deutlich“, sagt Herrmann. Deshalb sei es wichtig, auf sich aufmerksam zu machen; zum Beispiel durch Sponsoring örtlicher Vereine.
Stationärer Verkauf vs. Social Media
Im Bereich Social Media ist das Autohaus bislang noch nicht aktiv. „Ich habe mir zwar schon Inspirationen geholt. Zu einer eigenen Seite habe ich mich aber noch nicht durchgerungen“, so Herrmann. Denn noch ist der stationäre Verkauf so stark, dass das Internet bislang keine große Rolle spielt.
Weiteren Handlungsbedarf sieht Herrmann im Bereich der Großabnehmer. Hier will das Autozentrum Dobler deutlich zulegen. Der Anteil der gewerblichen Neuwagenkunden beträgt derzeit lediglich rund 27 Prozent. „Wir wissen, dass dieses Geschäftsfeld nur schwer zu erschließen ist“, sagt Herrmann.
Party für Nachwuchs der Flottenverantwortlichen
Deshalb will er sich nicht auf die klassische Werbung verlassen und plant eine Party speziell für die Nachfolger der Flottenverantwortlichen umliegender Firmen, um neue Kontakte zu knüpfen. „Wir wissen, dass das ein riskantes Vorhaben ist – aber wir müssen es probieren.“ Als Unternehmer müsse man sich mit der gegebenen Situation auseinandersetzen und das Beste daraus machen. Herrmann: „Nur so kann man erfolgreich arbeiten. Denn das Wichtigste für den Erhalt ist der Erfolg.“
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