Die großen Autohändler Deutschlands 2024
AVAG – Effizienz in allen Prozessen
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Angesichts hoher Lagerbestände und einem breiteren Markenportfolio optimiert die AVAG ihre Prozesse und Strukturen. Trotz Herausforderungen wie Zinsdruck und der Transformation bleibt die Unternehmensführung auch für das kommende Jahr positiv gestimmt.
Die Blechlawine kam nicht völlig unerwartet, aber sie kam massiv. Mit der wieder hochfahrenden Produktion der Automobilindustrie seit Mitte letzten Jahres und dem sich daraufhin drehenden Pkw-Markt änderte sich das auch das Tagesgeschäft im Kfz-Handel. „Wir haben viel mehr Autos verkauft und zugelassen – unsere Höfe waren voll“, sagt AVAG-Vorstandsprecher Roman Still. „Und wenn eine derartige Dynamik ihre Prozesse verändert, müssen Sie überprüfen, ob Ihre Strukturen noch stimmen.“
Vor Corona machte die DIO-Sparte der Gruppe ihr Geschäft vor allem mit Opel. Im Vorfeld des geplanten Agenturvertriebs vereinbarte die AVAG dann mit der Stellantis-Netzentwicklung die Aufnahme weiterer freier Stellantis-Marken. Und so hatte die Gruppe nach der Pandemie neben Opel an zahlreichen Standorten auch Peugeot, Citroën, Fiat, Jeep und Alfa Romeo aufgenommen. „Da werden dann auf einmal viel mehr Autos angeliefert – das muss man erstmal handeln“, sagt Roman Still, „denn das setzt sich ja dann vom Neuwagenbereich auch in die anderen Geschäftsfelder fort, und das bedeutet richtig viel Arbeit. Den Marken-Mix ordnen, den Vertrieb neu ordnen, die Abläufe und Strukturen anpassen – schließlich kann ein Verkaufsleiter nicht sofort alle Marken beherrschen.“
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