AVAG steigt bei AMF in Reutlingen ein
Die Augsburger Autohandelsgruppe hat bereits zum 1. April das Geschäft des Automobilforums Pfullingen-Reutlingen übernommen. Dort ändert sich jetzt die Markenstrategie.

Die Augsburger Autohandelsgruppe AVAG hat bereits zum 1. April das Geschäft des Automobilforums (AMF) Pfullingen-Reutlingen übernommen. Der Betrieb wird künftig als Opel-Exklusivhändler auftreten – seinen Volvo-Vertriebsvertrag hat das Unternehmen abgegeben. AMF bleibt allerdings weiterhin Volvo-Servicepartner. Wie ein AVAG-Sprecher am Montag auf Anfrage mitteilte, wird die entsprechende Immobilie in der Pfullinger Daimlerstraße nach wie vor gepachtet. Geschäftsführer bleibt Andreas Kühn, der derzeit 30 Angestellte beschäftigt.
„Opel hat eine faszinierende Modelloffensive gestartet“, begründet Kühn in einer Presseerklärung die neue Markenstrategie. Mit der AVAG im Rücken will er nun rund eine Viertelmillion Euro in die aktuelle Rüsselsheimer CI-Stufe investieren. 2014 hat AMF nach eigenen Angaben rund 600 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge verkauft.
Die AVAG-Gruppe, die außer in Deutschland auch in Österreich, Kroatien, Polen und Ungarn aktiv ist, ist europaweit an 51 Autohäusern mit 140 Filialen beteiligt. Der Konzern vermarktet mit seinen 3.650 Mitarbeitern neben dem Stammfabrikat Opel auch die Marken Toyota/Lexus, Ford, Nissan, Honda, Subaru, Suzuki, Hyundai, Kia, Peugeot, Citroën, Fiat, Alfa Romeo, Volvo und Dacia.
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