Digitaler Vertrieb
AVAG zieht den Stecker bei „Alles Auto“
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Das Konzept einer anpassbaren Plattform sollte nicht zuletzt kleineren Betrieben Zugang zu bezahlbarer Online-Vertriebs-Technologie bieten. Es hat sich nicht bewährt.
„Die Plattform hat sich nicht so entwickelt wie erhofft“, räumte AVAG-Vorstandssprecher Roman Still am Mittwoch in einer knappen Mitteilung ein. Damit bestätigt die Autohausgruppe das Aus ihrer digitalen Handelsplattform „Alles Auto“. Die Startseite ist mittlerweile nicht mehr erreichbar – bereits zum Jahresanfang war der Betrieb der Online-Präsenz gut zwei Jahre nach dem Launch der Seite eingestellt worden.
Das ambitionierte Unternehmen war im Dezember 2022 mit dem Vorhaben gestartet, gemeinsam mit weiteren Gesellschaftern aus dem Kreis der großen deutschen Autohausgruppen einen neuen Vertriebsansatz ins Internet zu heben. Für den Kunden sollten digital alle Produkte und Dienstleistungen abgebildet werden, die auch im realen Autohaus zur Verfügung stehen. Online waren neben Fahrzeug-, Teile- und Zubehörkäufen auch Servicebuchungen, das In-Zahlung-geben von Kundenfahrzeugen und der Abschluss von Versicherungen möglich.
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