Axalta: Gut gerüstet für die Zukunft

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Lackkonzern feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Die Firmenhistorie beginnt mit der Gründung des Lackherstellers Herberts in Wuppertal. Seitdem hat sich viel getan.

V. li.: Robert K. Roop, Barry Snyder (beide Vice President), Charles W. Shaver (CEO) und Matthias Schönberg (President EMEA) bei der Eröffnung des ETC in Wuppertal.
V. li.: Robert K. Roop, Barry Snyder (beide Vice President), Charles W. Shaver (CEO) und Matthias Schönberg (President EMEA) bei der Eröffnung des ETC in Wuppertal.
(Bild: Axalta)

Im Rahmen seiner 150-Jahr-Feierlichkeiten eröffnete Axalta Coating Systems, weltweiter Anbieter von Flüssig- und Pulverlacken, das erweiterte „Europäische Technologiezentrum“ (ETC) in Wuppertal. Das Zentrum wird die unternehmenseigenen Forschungseinrichtungen für Flüssiglacke der gesamten Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) beherbergen. Matthias Schönberg, Vice President von Axalta und President der EMEA-Region, erklärte: „Axalta investiert erheblich in seine EMEA-Forschungs- und -Entwicklungseinrichtungen. Damit wollen wir unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Technologie erweitern, verbessern und bündeln, um so das Wachstum in der Region zu unterstützen.“

Überhaupt hat sich das Unternehmen, das sich ausschließlich auf Lacke spezialisiert hat, für die nächsten fünf Jahre viel vorgenommen. Bei einer Pressekonferenz zur 150-Jahr-Feier in Wuppertal erklärte Charles W. Schaver, Axaltas Vorstandsvorsitzender und CEO: „Unser Unternehmen wird in den nächsten fünf Jahren zwischen fünf und sieben Prozent organisch wachsen. Rechnet man die geplanten Akquisitionen hinzu, so beläuft sich das Wachstum auf bis zu zehn Prozent pro Jahr.“ Damit will Shaver den Umsatz seines Konzerns von derzeit über vier Milliarden auf rund sieben Milliarden Dollar steigern.