Autohaus Brunkhorst B2B-Plattform für junge Ware

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Das Autohaus Brunkhorst betreibt mit der RDB-Börse einen B2B-Onlinemarktplatz. Händler finden dort junge Ware für die Vermarktung an Endkunden. Seit Kurzem kooperiert die Börse zudem mit einem Autohauskonzept-Anbieter.

Das Autohaus Brunkhorst hat drei Standorte, im Bild der Betrieb in Bremervörde.(Bild:  Brunkhorst)
Das Autohaus Brunkhorst hat drei Standorte, im Bild der Betrieb in Bremervörde.
(Bild: Brunkhorst)

Seit rund sieben Jahren ist das Autohaus Brunkhorst mit Stammsitz in Zeven kein Renault-Vertragshändler mehr. Damals musste sich das Unternehmen von Geschäftsführer Christian Brunkhorst neu orientieren und anderweitige Fahrzeugquellen finden. „Wir haben uns deutschland- und europaweit vernetzt, um Autos zuzukaufen“, berichtet Brunkhorst. In der Phase kam dem Händler die Idee, selbst einen Marktplatz für Gebrauchtwagen zu gründen. „Wir wollten Händlern das bieten, was wir im Einkauf selbst gerne gehabt hätten“, erklärt er. Die RDB-Börse war geboren.

Die Abkürzung RDB steht für „Renault-Dacia-Börse“, allerdings können dort mittlerweile Fahrzeuge aller Marken gehandelt werden. Derzeit sind über 8.200 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge inseriert. Brunkhorst selbst ist nach wie vor Renault-und Dacia-Servicepartner sowie Vertragshändler für Mitsubishi und Ora. An den bis zu 3.500 Fahrzeugen, die er jährlich vermarktet, haben die beiden Fabrikate jedoch nur einen Anteil von rund zehn Prozent.