Baden-Auto in Freiburg ist gerettet
Die insolvente Freiburger Autohandels-Gruppe kann vorerst weiterbestehen. Nach zunächst gescheiterten Verhandlungen wird Baden-Auto jetzt doch von der AHG-Autogesellschaft übernommen.

Das Ende des Freiburger Autohauses Baden-Auto (Volkswagen, Audi) ist vorerst abgewendet. Laut einer Pressemitteilung übernimmt die AHG-Autohandelsgesellschft mit Hauptsitz in Horb am Neckar mit ihrer Tochter BHG zum 1. Oktober das seit 1949 bestehende Traditionsunternehmen. Von dessen ursprünglich fast 200 Mitarbeitern werden den Angaben zufolge rund 70 weiter beschäftigt. Das Freiburger Autohaus firmiert künftig als BHG-Baden. Neben den Marken VW und Audi sollen dort künftig auch Autos der VW-Tochtermarke Skoda verkauft werden.
Nach einem Online-Bericht der in Freiburg erscheinenden „Badischen Zeitung“, gab es zunächst langwierige und zunächst erfolglose Verhandlungen über die Übernahme des in finanzielle Turbulenzen geratenen und seit mehreren Monaten zahlungsunfähigen Mehrmarkenbetriebs. Letztlich erhielt die BHG doch den Zuschlag. Baden-Auto hatte Anfang März dieses Jahres aufgrund massiver Liquiditätsprobleme beim Amtsgericht Freiburg Insolvenz angemeldet.
Die BHG-Autohandelsgesellschaft ist bereits in Albstadt, Balingen, Bopfingen, Freudenstadt, Kehl, Pfullingen, Rottweil und Reutlingen als Vertriebspartner der Marken Volkswagen, Audi und Skoda tätig. Das Mutterunternehmen AHG mit Stammsitz in Horb am Neckar wurde 1986 gegründet und beschäftigt in der Unternehmensgruppe mehr als 1.500 Mitarbeiter. An über 30 Standorten in Baden-Württemberg ist sie mit den Marken BMW, Mini, Land Rover und Peugeot vertreten.
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