Toyota Basis des Vertriebs bleibt ein flächendeckendes Händlernetz

Von Julia Mauritz

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Weniger Unternehmer, mehr Filialen und eine stärkere Spezialisierung der Handelspartner, aber keine Niederlassungen: Toyota will weiter am klassischen Vertriebsmodell festhalten und die Standorte nicht reduzieren. Doch bei der Margengestaltung herrscht Uneinigkeit.

Während die Bänder bei zahlreichen anderen Herstellern seit dem ersten Quartal immer wieder und teils wochenlang stillstanden, wurde es bei Toyota erst im vergangenen Herbst brenzlig.(Bild:  Wehner)
Während die Bänder bei zahlreichen anderen Herstellern seit dem ersten Quartal immer wieder und teils wochenlang stillstanden, wurde es bei Toyota erst im vergangenen Herbst brenzlig.
(Bild: Wehner)

Es braucht aktuell vor allem zwei Faktoren, um als Hersteller und Importeur im deutschen Automarkt erfolgreich agieren zu können: eine möglichst kurze Lieferzeit bei den Volumenmodellen und eine möglichst breite Auswahl an förderfähigen Plug-in-Hybriden und Elektroautos. Toyota konnte 2021 zumindest beim ersten Aspekt klar punkten: Während die Bänder bei zahlreichen anderen Herstellern seit dem ersten Quartal immer wieder und teils wochenlang stillstanden, wurde es bei Toyota erst im vergangenen Herbst brenzlig. Zugute kam dem japanischen Hersteller, dass er seine Lehren aus der Fukushima-Katastrophe vor zehn Jahren gezogen und eine so krisenfeste Lieferkette auf die Beine gestellt hatte, dass selbst das Coronavirus diese nicht komplett zerreißen konnte.

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Knapp 72.000 Pkw hatte Toyota hierzulande im vergangenen Jahr neu zugelassen – ein Rückgang von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Doch damit ist das Bild nicht komplett: Mit dem Proace ist Toyota hierzulande inzwischen auch im Segment der leichten Nutzfahrzeuge recht gut vertreten. Mit 12.000 bis 14.000 Einheiten ist dieses Geschäftsfeld ebenfalls ein ordentlicher Volumenbringer.