Rückruf Batterie-Software erzeugt Brandgefahr beim Hyundai Kona Elektro

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Eine fehlerhafte Batterieüberwachung im Kompakt-SUV erkennt eine thermische Instabilität womöglich zu spät. In Deutschland benötigen über 13.000 Fahrzeuge ein Update.

Die Elektrovariante des Hyundai Kona hat Probleme mit dem Batteriemanagement – bis hin zur Brandgefahr.(Bild:  Hyundai)
Die Elektrovariante des Hyundai Kona hat Probleme mit dem Batteriemanagement – bis hin zur Brandgefahr.
(Bild: Hyundai)

Zu einem Software-Update für das Batteriemanagement-System müssen weltweit über 100.000 Hyundai Kona Elektro in den Vertragswerkstätten anrücken. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet, besteht in Deutschland bei 13.523 Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum 24. Januar 2018 bis 15. Juli 2023 eine erhöhte Brandgefahr im Bereich der Hochvoltbatterie – offenbar auch im geparkten Zustand. Angaben zu konkreten Schadensfällen liegen der Behörde bislang aber nicht vor.

Die Software wird im Zuge der fälligen Rückrufaktion nach unseren Informationen so angepasst, dass Spannungsunterschiede zwischen den einzelnen Zellen der Hochvoltbatterie in einem früheren Stadium erkannt werden können. In einzelnen Fällen wird die Hochvoltbatterie wohl vorsorglich ausgetauscht. Der Hersteller führt die Maßnahme unter dem Code „61D004“.

Im Internet mutmaßen Kunden, dass nur in Korea gebaute Kona Elektro (Fahrgestellnummer beginnt mit „KMHK“) betroffen sind. Eine Anfrage an die Hyundai-Pressestelle hierzu blieb bislang unbeantwortet. Fahrzeughalter und ihre Servicebetriebe können sich bei Fragen zu dem Rückruf an die Hyundai-Hotline unter 069 / 380767-212 wenden.

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