Elektromobilität
Batteriebewertung bei E-Gebrauchtwagen
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Der Zustand der Antriebsbatterie definiert bei E-Gebrauchtwagen den Wert des Gesamtfahrzeugs. Deshalb sucht die Branche nach Möglichkeiten, die Batterie wissenschaftlich exakt zu bewerten. Beste Möglichkeit: der digitale Zwilling.
Bei konventionellen Fahrzeugen schließt man aus dem Kilometerstand auf den Zustand der wichtigsten Antriebskomponenten – und dank der großen Erfahrung, die die Branche bei dieser Technik hat, liegt man auch in den meisten Fällen richtig. Doch bei batterieelektrischen Fahrzeugen sieht das anders aus. Ein belastbarer Hinweis für den tatsächlichen „Gesundheitszustand“ (State of Health) der Traktionsbatterie ist allein auf Basis der Laufleistung nicht möglich. Denn viele weitere Kriterien beeinflussen die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit des Stromspeichers, beispielsweise:
- die Zahl der Schnellladevorgänge,
- die dabei gemessene Batterietemperatur,
- die Gesamtanzahl der Ladezyklen und die Höhe der Ladehübe,
- die Leistungsanforderung durch den Fahrer,
- längere Standzeiten mit niedrigem Ladestand und viele mehr.
Einige dieser Größen lassen sich per Diagnosegerät aus dem Batteriemanagementsystem des Fahrzeugs auslesen. Doch ein echter Rückschluss auf die zukünftige Leistungsfähigkeit, die verbleibende Reichweite und Lebensdauer ist damit nicht möglich. Hierzu müsste die Batterie komplett unter Alltagsbedingungen getestet werden, inklusive Lade- und Entladevorgang – ein Aufwand, der bei der Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagens kaum zu leisten ist.
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